„Es ärgert mich maßlos“ 5 Fehler in einer PKV-Beratung: Der wohl schlechteste Honorarberater Deutschlands

Empört sich über einen Honorarberater-Kollegen: Versicherungsmakler Sven Hennig

Empört sich über einen Honorarberater-Kollegen: Versicherungsmakler Sven Hennig

Honorarberatung sei schon per se besser als Provisionsberatung, so die Meinung vieler Politiker und Verbraucherschützer. Dass dem nicht immer so ist, zeigt ein Praxisbeispiel, den der Versicherungsmakler Sven Hennig in seinem Blog-Beitrag schildert. Ein empörender Fall von Falschberatung durch einen PKV-Honorarberater.

Der Fall

Ein Kunde hat sich selbständig gemacht und nahm eine Gründungsberatung gegen Honorar in Anspruch. Im Rahmen dieser Beratung sollte auch das Thema PKV behandelt werden.

  1. Fehler: Wenig Zeit

Für die gesamte Beratung (inklusive Gründungsberatung) veranschlagte der Berater lediglich drei Stunden Zeit. Wie man in dieser kurzen Zeit alle wichtigen Themen behandeln kann, ist Hennig schleierhaft.

  1. Fehler: Fehlende Spezialisierung

Auch die fehlende Spezialisierung des Beratungsunternehmens stößt Hennig sauer auf. „Gründungsberatung, Geldanlage und Verwaltung und viele andere Tätigkeiten macht man gleich mit, und das Ganze mit vier Beratern in einer kleinen GmbH. Beeindruckend!“, kritisiert er.

  1. Fehler: Nicht-anonyme Risikovoranfrage

Aber zurück zur PKV-Beratung. Als ersten Schritt schlug der Honorarberater eine Risikovoranfrage vor. Soweit so richtig. Allerdings fand die Voranfrage nicht anonym, sondern mit entsprechenden persönlichen Daten statt.