ETF-Anbieter Comstage stellt auf ausschüttende Indexfonds um

Blick auf die Zentrale der Commerzbank, dem höchsten Gebäude im Frankfurter Bankenviertel: Commerz Funds Solutions S.A. (CFS) ist die Verwaltungsgesellschaft der Comstage-Produkte und 100-prozentige Tochter der viertgrößten Bank Deutschlands. | © Getty Images

Blick auf die Zentrale der Commerzbank, dem höchsten Gebäude im Frankfurter Bankenviertel: Commerz Funds Solutions S.A. (CFS) ist die Verwaltungsgesellschaft der Comstage-Produkte und 100-prozentige Tochter der viertgrößten Bank Deutschlands. Foto: Getty Images

Seit heute sind die börsengehandelten Indexfonds der Commerzbank-Marke Comstage auf ausschüttende Ertragsverwendung umgestellt. Grund dafür ist nach Unternehmensangaben neben „dem geänderten Nachfrageverhalten der Anleger“ auch das zum Jahreswechsel reformierte Steuerrecht für deutsche Fondsanleger.

Seit der Investmentsteuerreform zum 1. Januar sei „durch die bei thesaurierenden ETFs zu entrichtende Vorabpauschale ist auf Anlegerseite zukünftig das Management von Steuerliquidität notwendig“. Um die Abführung der Vorabpauschale zu vermeiden und der geänderten Anlegernachfrage Rechnung zu tragen, würden alle Comstage-ETFs umgestellt.

Mindestens einmal pro Jahr erhalten damit künftig alle Comstage-Kunden eine Ausschüttung. Nach Angaben der luxemburgischen Verwaltungsgesellschaft sei damit erfahrungsgemäß jeweils bis Mitte August zu rechnen. Die jeweiligen Pauschalgebühren der 65 betroffenen Comstage-ETFs bleiben unverändert.