ETF-Anlagen Denken wie Institutionelle

Finanzberater bei der Arbeit: Das Interesse an ETFs nimmt zu | © Robert Kneschke / Fotolia

Finanzberater bei der Arbeit: Das Interesse an ETFs nimmt zu Foto: Robert Kneschke / Fotolia

Keine Frage: Historisch gesehen kommt der größere Anteil der ETF-Gelder aus dem institutionellen Lager und nicht aus dem privaten Bereich. Von hier aus haben ETFs ihren Weg angetreten in die Portfolios der Vermögensverwalter, die auf den Kunden zugeschnittene Anlagekonzepte anbieten.

Seit kurzem sehen wir jedoch ein anziehendes Wachstum auch im Maklergeschäft. Der Grund: Die Rahmenbedingungen für die Vermittlung von ETFs haben sich geändert. Vermittler und ihre Kunden können jetzt denken und auch handeln wie Institutionelle.

Am Vorabend der Mifid II-Umsetzung wenden sich Banken und Vermittler immer mehr Flat-Fee-Modellen zur Vergütung der eigenen Leistung zu. Und dann zählt nur noch die Frage, welches Produkt in einem Kundenportfolio die beste Leistung fürs Geld bringt. Gerade in effizienten Anlagemärkten können ETFs mit geringen Kosten und schnellem, einfachem Anlageprozess punkten.

Weniger Dokumentationsaufwand mit ETFs

Was aber ebenfalls stimmt: Das Interesse freier Finanzberater gerade an vermögensverwaltenden Portfoliolösungen auf ETF-Basis nimmt auch zu, weil sich mit ihnen der Dokumentationsaufwand optimieren lässt. Damit bleibt Beratern letztlich mehr Zeit für die Kundenberatung.

Solche vermögensverwaltenden Lösungen, zu denen ETF-Dachfonds ebenso zählen wie Vermögensverwaltungsmandate, können die Arbeit des Beraters wesentlich erleichtern. Deshalb haben wir bei iShares solche Angebote übersichtlich in einer Datenbank zusammenstellt.