Europas Wirtschaft ist auf dem richtigen Weg

Gelddrucker und Sparkönigin: EZB-Chef Mario Draghi und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto: Getty Images)

Gelddrucker und Sparkönigin: EZB-Chef Mario Draghi und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto: Getty Images)

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Vor drei Jahren musste Irland unter den Europäischen Rettungsschirm schlüpfen. 67,5 Milliarden Euro in zinsbegünstigten Krediten flossen dem Land seitdem zu.

Reformprozesse wurden angestoßen, und die Gläubiger-Troika aus EU-Kommission, EZB und Internationalem Währungsfonds, die die Vergabe der Gelder und die Umsetzung der geforderten Maßnahmen überwacht, zeigte sich stets zufrieden mit den Fortschritten auf der Insel.

Jetzt ist Irland das Dreigespann los. Mitte Dezember 2013 hat das Land als erstes den Rettungsschirm verlassen und begibt sich wieder autark an die Kapitalmärkte.

„Irland ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass wir in Europa auf dem richtigen Weg sind“, ist der alte und neue Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zufrieden.

In der Peripherie wächst wieder die Hoffnung. Auch Spanien will keine Finanzhilfen mehr, und Portugal könnte Mitte 2014 ebenfalls so weit sein.

Selbst aus Griechenland gab es erste positive Nachrichten – die Probleme überwiegen dort aber bei Weitem. Erst nach zähem Gerangel erklärten sich die Finanzminister der Eurozone im Dezember bereit, dem Land eine weitere Tranche über eine Milliarde Euro freizugeben.

Im diesjährigen Euro Monitor der Allianz hat sich immerhin die Lage in neun Euro-Mitgliedsstaaten gegenüber dem Vorjahr verbessert. In der Studie untersucht der Versicherer die Euroländer hinsichtlich 15 makroökonomischer und fiskalischer Kriterien.

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