Finanzberatung - Seite 718

Finanzberatung

Als Reaktion auf die Abgeltungssteuer empfehlen Deutschlands Vermögensverwalter und unabhängige Finanzberater ihren Kunden vor allem Investmentfonds. Das ergab eine Umfrage der DAB Bank unter ihren Geschäftskunden. Demnach raten 60 Prozent der Befragten Anlegern zum Kauf steueroptimierter Fonds. Ein Fünftel von ihnen empfiehlt, einzelne Aktien ins Depot zu holen. [mehr]

„Anleger sollten ihre festverzinslichen Anlagen auf Sicherheit und Liquidität prüfen“, erklärt Martin Stürner. „Man sollte nur ein einziges Risiko akzeptieren, nämlich dass sich die Zinsen ändern“, so der Chef der Investmentgesellschaft PEH Wertpapier AG weiter. „Ich rate deshalb ausdrücklich von Unternehmensanleihen ab, denn die Gefahr eines Totalausfalls steht in keinem angemessenen Verhältnis zur möglichen höheren Rendite als bei Staatsanleihen.“ [mehr]

Öko-Investments sind für die Deutschen (noch) kein Thema. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschers TNS Nipo im Auftrag der Wiesbadener Fondsgesellschaft Delta Lloyd Asset Management unter rund 1.000 Anlegern und Nichtanlegern. Demnach sind die grünen Geldanlagen nur bei 14 Prozent der deutschen Fondsanlegern bekannt. Grundsätzliches Interesse an den Themen Klimawandel, Umwelt und Nachhaltigkeit äußerten jedoch 88 Prozent der Befragten. [mehr]

Deutschlands Finanzberater empfehlen ihren Kunden, trotz der aktuellen Börsenturbulenzen Ruhe zu bewahren. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage des Internetportals Whofinance, einer Such- und Bewertungsplattform für Finanzberater. Die 50 befragten Experten gaben einheitlich an, dass sie Anlegern in der aktuellen Situation dazu raten, ihre Portfoliopositionen vorerst zu halten. [mehr]

Drei Monate vor Inkrafttreten der Abgeltungssteuer fühlen sich Fondsanleger über die Neuerungen gut informiert. In einer vom Finanzportal Onvista durchgeführten Umfrage unter mehr als 2.100 vornehmlich privaten Fondskäufern räumten nur 5,4 Prozent ein, sich noch nicht über die Neuerungen sachkundig gemacht zu haben. Vor einem Jahr sagten das noch 22,8 Prozent. [mehr]

Die US-Finanzkrise ist in Frankfurt angekommen: Als Reaktion auf die starken Kursbewegungen bei Finanztiteln in der vergangenen Woche, verbot die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Freitag bis auf weiteres Leerverkäufe für elf Aktien deutscher Banken, Versicherer und Immobiliengesellschaften. „In der derzeitigen Marktsituation kann Shortselling Finanzunternehmen in den Untergang treiben“, erklärt Bafin-Präsident Jochen Sanio. [mehr]

Credit Suisse will hierzulande in Zukunft verstärkt mit marktunabhängigen Produkten punkten: „In den kommenden Monaten werden wir zusätzliche innovative Angebote im Bereich Alternative Investments auf den Markt bringen“, erklärt Thomas Albert, Vertriebsleiter für Retail-Produkte der Gesellschaft in Deutschland. [mehr]

Die viertgrößte amerikanische Investmentbank hat sich am Montag für zahlungsunfähig erklärt und ist somit das bisher prominenteste Opfer der seit zirka einem Jahr andauernden Finanzkrise. In einer Pressemitteilung gab die in New York ansässige Lehman Brothers Holdings Inc. heute Morgen bekannt, sich unter Gläubigerschutz nach Kapitel 11 (Chapter 11) des US-Insolvenzrechts zu stellen. [mehr]

Neuer Name für die Rating-Agentur der Bad Homburger Finanzgruppe Feri: Statt Feri Rating & Research heißt das Unternehmen künftig Feri Eurorating Services. Damit komme man dem erweiterten Wirkungskreis der Fondsanalysten nach, erklärt Feri-Vorstand Helmut Knepel. „Die europäische Ausrichtung unseres Unternehmens wird sich ab sofort auch im Firmennamen widerspiegeln.“ [mehr]

Die Geldanlage in Investmentfonds ist in Deutschland derzeit weniger beliebt als noch vor einem Jahr. Das geht aus einer Umfrage von TNS Infratest Finanzforschung im Auftrag der Fondsgesellschaft Axa Investment Managers hervor. Demnach würden nur noch 14 Prozent der Deutschen Fonds zeichnen, wenn sie 50.000 Euro zur freien Verfügung hätten. [mehr]