Finanzfrage der Woche: Wie finde ich die richtige PKV?

Wenn der Notarzt kommt, will gut vorgesorgt sein, auch durch <br> private Zusatzversicherungen, Foto: Fotolia

Wenn der Notarzt kommt, will gut vorgesorgt sein, auch durch
private Zusatzversicherungen, Foto: Fotolia

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Was kostet eine private Krankenversicherung?

Diese Frage sollte in der privaten Krankenversicherung (PKV) nie an erster Stelle stehen. Die günstigste Police bringt nicht viel, wenn sie im Ernstfall Leistungen deckelt oder ausschließt, auf die der Versicherte Wert legt. Konkret: 30 Euro monatlich weniger Beitrag dafür, dass der Versicherer nicht für die ambulante Psychotherapie zahlt – die kann bei einem Burn-out aber ganz gelegen kommen. 50 Euro weniger für den Verzicht auf die Behandlung durch einen Spezialisten – wer Krebs bekommt, bereut diese Entscheidung später vielleicht. 100 Euro weniger dafür, dass Hilfsmittel nur zu 60 statt zu 100 Prozent übernommen werden – dann bleiben aber möglicherweise 16.000 Euro für die benötigte Beinprothese an einem selbst hängen (siehe Antwort zur letzten Frage).

„Kunden sollten beachten, dass sie aus einer PKV im Schnitt nie mehr herausbekommen, als sie im Schnitt eingezahlt haben – oder sie zahlen nach“, sagt Thorulf Müller, langjähriger Experte für die private Krankenversicherung und Berater für Versicherungen und Vermittler. Also: Erst an die Leistung denken und dann schauen, ob man die monatliche Belastung etwa über Selbstbehalte drücken kann.

Frage 2: Welche PKV-Leistungen sind die wichtigsten?
Frage 3: Sind Leistungsbegrenzungen oder -ausschlüsse bei PKVs immer schlecht?
Frage 4: Der Tarif war in den vergangenen Jahren recht beitragsstabil. Das wird dann doch auch in Zukunft so sein?
Frage 5: Für einen PKV-Tarif entschieden, und nun?
Frage 6: Zu wenig Geld für den Beitrag – lohnt sich ein Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft?