Fonds-Fintech klärt auf Warum Limits auch für Aktienfonds sinnvoll sind

Aktienkurs des Dax. Foto: Getty Images

Aktienkurs des Dax. Foto: Getty Images

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Der Markt ist von Volatilität geprägt

Aktien sind langfristig betrachtet ein lohnendes Investment. Wer aber am Aktienmarkt investiert, braucht oft gute Nerven. Zinsentscheidungen von Notenbanken, die Ölpreisentwicklung oder die Konjunktur beeinflussen den Markt; es gibt Phasen von stark steigenden aber auch stark fallenden Kursen. Selbst langfristig orientierte Anleger müssen den Markt daher genau beobachten. Das Beispiel des DAX zeigt, welche starken Schwankungen möglich sind und was das für Anleger bedeuten kann. Zwischen dem Allzeithoch von 2015 (bei rund 12.300 Punkten) und dem Tief in der Finanzkrise 2009 (bei rund 3.600 Zählern) liegen beispielsweise fast 8.700 Punkte Differenz.

Das wirkt sich direkt auf die Rendite der Anleger aus. Wäre der Anleger im Frühjahr des Jahres 2000 in den DAX bei etwa 8.000 Punkten eingestiegen, hätte er bis heute „nur“ rund 2.000 Zähler auf aktuell rund 10.000 Punkte gewonnen. Nach über 16 Jahren entspricht das einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von lediglich 1,4 Prozent. Das Risiko des Anlegers über diesen Zeitraum, in Form der Volatilität, fehlt in dieser Betrachtung, spielt aber eine bedeutende Rolle bei Anlageentscheidungen.

Sinnvoll sind daher Limits, bei denen bei Erreichen bestimmter Kurse eine Kauf- bzw. Verkaufsorder erfolgt.

Aktienfonds mit Limits

Die Börsenregel kaufen und liegen lassen, gilt nicht mehr. Angesichts der herben Verluste von 2002 und 2008 sollten Anleger auch bei Fonds mit Stop-Limits arbeiten und erzielte Kursgewinne realisieren. Während es bei Aktien normal ist, Stop-Limits zu platzieren, sollten viel mehr Anleger auch bei Aktienfonds darauf setzen.

The Engineers of Finance AG ist ein Dienstleister für Fondsanlagen. Die entwickelte Software STOP+GO sorgt dafür, dass Anleger automatisch durch individuell festgelegte Limits in kritischen Situationen aussteigen und in Aufwärtsphasen wieder einsteigen. Somit werden Kursverluste reduziert. Doch wie viel Rendite ist dann noch möglich?