Fonds-Porträt CS MACS Dynamic B Multi-Asset-Fonds mit Allrounder-Qualität

Sigrid Zecha, Leiterin Multi Asset Class Solutions (MACS) Deutschland Credit Suisse (Deutschland)

Sigrid Zecha, Leiterin Multi Asset Class Solutions (MACS) Deutschland Credit Suisse (Deutschland)

ARTIKEL-INHALT 
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MACS steht für Multi Asset Class Solutions – ein Ansatz, bei dem man im Hause Credit Suisse traditionelle und alternative Investments in einem innovativen Anlagekonzept kombiniert und die Kundenbedürfnisse in einem veränderten Markt­umfeld reflektiert. Schließlich erwarten Anleger trotz Zinsflaute und steigender Risiken von Managern vermögensverwaltender Fonds, auskömmliche Renditen zu erwirtschaften und dabei auch besondere Chancen in verschiedenen Anlageklassen und Märkten wahrzunehmen.

Dafür setzen die Schweizer auf einen aktiven Investmentansatz und eine ausgewogene Portfoliobasis aus Aktien und Währungen. Dadurch, dass auch Anleihen sowie Immobilien und Rohstoffe beigemischt werden, ergibt sich ein natürlicher Risikopuffer. Der breite Anlagemix sorgt zudem dafür, dass Klumpenrisiken vermieden werden. Der Zusatz „Dynamic“ im Fondsnamen weist auf die flexible Anpassung der Portfolioallokationen an die jeweiligen Marktbedingungen hin.

Synthese des MACS­-Investmentprozesses ist ein globales Multi-­Asset­-Portfolio, das vorwiegend über passive Exchange Traded Funds, aber auch Einzeltitel, aktiv verwaltete Fonds und Derivate abgebildet wird. Bei ihrer Investmentphilosophie folgen die Credit­-Suisse-­Experten der Überzeugung, dass Fundamentaldaten den fairen Wert einer Anlage bestimmen – volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen, Cashflows und absolute Bewertungen stehen dabei im Mittelpunkt. „Wir glauben, dass die Märkte zu ihren langfristigen Durchschnittswerten zurückkehren und grundsätzlich effizient agieren, sind uns jedoch bewusst, dass Kurse von den fundamentalen Werten abweichen können und sich somit kurz­ bis mittelfristig durch Fehlbewertungen Anlagechancen bieten“, sagt Sigrid Zecha, Leiterin Multi Asset Class Solutions bei Credit Suisse Deutschland.

Aktien taktisch untergewichtet

Im Rahmen der strategischen Asset Allocation, also der langfristigen Positionierung zur Erzielung eines ausgewogenen Rendite­-Risiko-­Profils, setzen die Strategen auf eine Mischung aus 47,5 Prozent Aktien, 40 Prozent Anleihen, 5 Prozent Liquidität sowie 7,5 Prozent alternative Anlagen. Mindestens einmal im Jahr wird die strategische Aufteilung der Anlageklassen überprüft und wenn nötig angepasst. Zuletzt geschah dies am Jahresbeginn, als die globale Aktienquote zulasten von Immobilien aufgrund steigender Zinsen und rückläufiger Liquidität um 2,5 Prozentpunkte erhöht wurde.

Die taktische Allokation, also die Aufteilung des Fonds gegenüber den definierten langfristigen Quoten, wird deutlich häufiger, in der Regel wöchentlich, unter die Lupe genommen. Während Aktien aktuell gegenüber der strategischen Ausrichtung um 4 Prozent untergewichtet sind, wurden die Allokationen in den Segmenten Anleihen und Alternatives um 2 beziehungsweise 3 Prozent im Vergleich zu den am Jahresbeginn festgelegten strategischen Zielwerten angehoben.