Fonds-Porträt UBS All-Rounder Fund Multi-Asset-Fonds für alle Phasen des Wirtschaftszyklus

Andreas Köster, Head of Asset Allocation & Currency bei UBS Asset Management in Zürich und Manager des UBS All-Rounder

Andreas Köster, Head of Asset Allocation & Currency bei UBS Asset Management in Zürich und Manager des UBS All-Rounder

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Welche Investment-Story steht hinter Ihrem Fonds?

Der UBS All-Rounder ist ein Multi-Asset-Fonds, der vier Szenario-Portfolios kombiniert. Jedes von ihnen ist auf eine Phase des Wirtschaftszyklus ausgerichtet, das heißt, es enthält die in der jeweiligen Marktphase zu favorisierenden Anlageklassen. Durch ein aktives Konjunkturzyklus-Management wird der Fonds an die jeweils vorherrschende Wirtschaftslage angepasst. Dabei wird das Szenario-Portfolio mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit übergewichtet, während zugleich das Portfolio untergewichtet wird, dessen Eintreten am unwahrscheinlichsten ist.

Das Resultat ist ein systematisch ausgewogenes Portfolio mit langfristiger Ausrichtung, dessen zugrunde liegende Vermögenswerte sehr breit diversifiziert sind. Es enthält Anlageklassen wie inflationsgebundene Anleihen, Rohstoffe, Aktien aus Industrie- und Schwellenländern und Immobilienwertpapiere etc.

Wie lässt sich das Anlageuniversum Ihres Fonds beschreiben?

Liquide Anlageklassen wie Aktien, Anleihen einschließlich Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, hochverzinsliche Unternehmensanleihen, inflationsgebundene Anleihen, Schwellenländeranleihen, Rohstoffe, Aktien aus Schwellenländern und Immobilienwertpapiere.

Bitte beschreiben Sie Ihre Investmentphilosophie? (z.B. aktiv/passiv oder "Wir investieren nicht in Fonds, wir investieren in Fondsmanager").

Die Konjunktur unterliegt Schwankungen, die manchmal heftig sein können. Diese können Anleger verunsichern und nicht selten zu irrationalen Anlageentscheidungen verleiten, die mit einem erheblichen Risiko verbunden sein können. Der UBS All-Rounder ist eine breit diversifizierte Anlagelösung mit moderatem Risikoprofil, die es dem langfristig orientierten Anleger erlaubt, durch alle Phasen des Konjunkturzyklus hindurch investiert zu bleiben. Dafür kombiniert der UBS All-Rounder vier Szenario-Portfolios, von denen jedes auf eine Phase des Wirtschaftszyklus ausgerichtet ist, das heißt, dass es die in der jeweiligen Marktphase zu favorisierenden Anlageklassen enthält. Die Strategie wird mit passiven Instrumenten umgesetzt.

Wodurch ist Ihr Investmentstil gekennzeichnet? (z.B. langfristig orientiert, Top-Down-Ansatz, Asset Allocation, Währungsallokation, Länderallokation, Large Caps…).

Die Top-down-Asset Allokation wird von einem quantitativen Modell bestimmt.

Bitte beschreiben Sie uns Ihren Investmentprozess näher? (Abläufe im Portfoliomanagement? Werden Anlage-Entscheidungen von einem Einzelnen oder im Team getroffen?).

Die Weltwirtschaft bewegt sich in wellenartigen Zyklen, deren einzelne Phasen – Aufschwung, Boom, Abschwung und Rezession – ohne regelmäßiges Muster wiederkehren und sich in ihrer Sequenz, Dauer und Intensität unterscheiden. Dies erschwert Wirtschaftsprognosen und erschwert es Anlegern, rationale Anlageentscheidungen zu treffen.

Die Idee des UBS All-Rounder ist es, jeweils bestmöglich vom jeweiligen wirtschaftlichen Umfeld zu profitieren. Dies erreicht der Fonds zum einen durch die Kombination von vier Szenario-Portfolios. Zum anderen werden die Renditechancen dadurch optimiert, dass das Szenario-Portfolio mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit übergewichtet wird, während das Portfolio, dessen Eintreten am unwahrscheinlichsten ist, gleichzeitig untergewichtet wird. Durch das Gleichgewichten der anderen beiden Szenario-Portfolios wird sichergestellt, dass keine einzelne Anlageklasse einen zu dominanten Einfluss auf das Gesamtrisikos des Fonds ausübt. Das Resultat ist ein systematisch ausgewogenes Portfolio mit langfristiger Ausrichtung, dessen zugrunde liegende Vermögenswerte sehr breit diversifiziert sind. Ein guter Indikator für die Frage, in welcher Phase des Wirtschaftszyklus wir uns befinden, ist der OECD Composite Leading Indicator. Diese Kennzahl hat gegenüber der tatsächlichen Produktion im Schnitt einen zeitlichen Vorlauf von sechs Monaten. Somit hat man genügend Vorlaufzeit, um Veränderungen in der wirtschaftlichen Aktivität zu erkennen und die Allokation entsprechend anzupassen. Ein wichtiger Bestandteil des grundsätzlich regelbasierten Anlageprozesses sind die jährlichen qualitativen Reviews. Dabei wird überprüft, ob sich das Umfeld strukturell verändert hat und das Modell entsprechend angepasst werden muss.