Benchmark zweitrangig So legen die Mainfirst-Fonds Top European Ideas und Absolute Return Multi Asset an

Olgerd Eichler managt zusammen mit Evy Bellet und Alexander Dominicus den Mainfirst Top European Ideas Fund | © Manfred Koetter

Olgerd Eichler managt zusammen mit Evy Bellet und Alexander Dominicus den Mainfirst Top European Ideas Fund Foto: Manfred Koetter

Die Fondsmanager bei der Frankfurter Investmentboutique Mainfirst genießen große Freiheiten beim Umsetzen ihrer Strategien: Ihre Teams agieren unabhängig – ohne Steuerung durch einen Chief Investment Officer und eine Benchmark. Mit ihrem Multi-Boutique-Ansatz bietet die 2001 gegründete Gesellschaft Anlagelösungen für Privatanleger und Institutionelle in den Bereichen Aktien, Anleihen und Multi Asset, in denen insgesamt rund 3 Milliarden Euro verwaltet werden. Dabei verfolgen die 15 Fondsmanager einen stark Alpha-orientierten Ansatz.

Mit rund 1 Milliarde Euro verwaltetem Vermögen ist der Mainfirst Top European Ideas Fund der größte unter den neun Publikumsfonds der Gesellschaft. Er wird von Olgerd Eichler, Evy Bellet und Alexander Dominicus gemanagt. Das Trio hat sich zum Ziel gesetzt, die Wertentwicklung des Stoxx Europe 600 zu übertreffen.

Dabei setzen Eichler und sein Team einen flexiblen Blend-Anlagestil um, indem sie anhand einer fundamentalen Bottom-up-Analyse aussichtsreiche Unternehmen herausfiltern.

Für das gezielte Stockpicking werden zirka 400 bis 500 Unternehmen unabhängig von Benchmark, Sektoren, Ländern und Marktkapitalisierung einem detaillierten Analyseprozess unterzogen, um besonders unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial zu identifizieren. Wichtige Kriterien sind hier neben Bilanzen und Profitabilität die Qualität des Managements, geplante Weiterentwicklungen, strategische Ziele und die Wachstumsprognose. Die Ergebnisse aus den Unternehmenszahlen werden häufig durch persönlichen Kontakt mit dem Management gefestigt und dann langfristig gehalten, um das volle Potenzial der Wertentwicklung auszuschöpfen.