Fondsmarkt Was ein Fondsklassiker leisten muss

Audrey Hepburn: Sie prägte als Stil-Ikone klassische Styles wie das kleine Schwarze und die Perlenkette | © DAS INVESTMENT

Audrey Hepburn: Sie prägte als Stil-Ikone klassische Styles wie das kleine Schwarze und die Perlenkette Foto: DAS INVESTMENT

Egon Wachtendorf, Berater der Chefredaktion DAS INVESTMENT; Foto: Johannes Arlt

Sie alle kennen dieses Argument: Der Kauf eines aktiv verwalteten Fonds lohnt sich nicht, weil die breite Masse der Manager an der Aufgabe scheitert, den Vergleichsindex zu schlagen. Das ist richtig – und gleichzeitig auch falsch.

Denn die Berechnungen, die die Überlegenheit von ETFs genannten Indexfonds belegen sollen, werfen grundsätzlich sämtliche Gegenspieler in einen Topf. Und dann liegt die Quote der aktiven Fonds, die auf Sicht von drei, fünf oder auch zehn Jahren vor dem Index landet, tatsächlich bei deutlich unter 50 Prozent.

Fonds schmusen mit dem Index

Viele als aktiv geltende Fondsmanager versuchen jedoch nur halbherzig, ihre Messlatte zu schlagen – aus Furcht, sich bei größeren Abweichungen vom Vergleichsindex den Unmut des Arbeitgebers oder der Anleger zuzuziehen. Kritiker nennen das wenig galant „mit dem Index schmusen“.

Das kann schon aus Kostengründen kaum zum Erfolg führen. Ganz anders bei der vergleichsweise kleinen Gruppe von Fonds, deren Manager sich bei der Zusammensetzung ihres Portfolios keinen Deut um Indexzugehörigkeiten oder etwaige Gewichtungen scheren und nur das kaufen, was langfristig den besten Ertrag verspricht.

 

In dieser Sonderausgabe (PDF-Download) stellt die Redaktion 100 Fonds vor, die das Potenzial haben, je nach Ausrichtung nachhaltig besser abzuschneiden als MSCI World, Euro Stoxx 50, Dax oder ein weltweiter Anleihenindex. Letztlich ist es diese Fähigkeit, die einen Fonds zum Klassiker macht – unabhängig von Alter, Größe oder sonstigen Faktoren.