Fondsporträt Franklin Diversified Conservative Fund Planbare Erfolge mit individuell skalierbarem Risiko

Maschinenbau in Deutschland: Europa bildet mit rund 47 Prozent des Aktienanteils und 40 Prozent des Rentenanteils den größten regionalen Schwerpunkt im Franklin Diversified Conservative Fund. | © Getty Images

Maschinenbau in Deutschland: Europa bildet mit rund 47 Prozent des Aktienanteils und 40 Prozent des Rentenanteils den größten regionalen Schwerpunkt im Franklin Diversified Conservative Fund. Foto: Getty Images

„Anleger wünschen sich einen planbaren Anlageerfolg“, weiß Matthias Hoppe, Manager der Franklin-Diversified-Fondsfamilie, bei der dank konkreter Zielwerte Anleger wissen, was sie hinsichtlich Rendite und Volatilität erwarten können. Auf diese Weise haben sie die  Möglichkeit, beispielsweise von einer besseren Vorausschaubarkeit beim Vermögensaufbau zu profitieren.

Konkret strebt Hoppe für den Franklin Diversified Conservative Fund an, mit seiner Performance über rollierende Drei-Jahres-Zeiträume um 2 Prozent oberhalb des Geldmarktsatzes Euribor zu liegen. Die durchschnittliche Volatilität soll zwischen 3 und 5 Prozent pro Jahr liegen. Wichtig dabei: Die definierten Fondsziele sind ausdrücklich keine Garantie – dafür sind nach oben keine Grenzen gesetzt.

Dass die Ziele kein leeres Versprechen waren und sind, zeigt der Blick in den Rückspiegel. Über fünf Jahre wird ein jährlicher Zuwachs von durchschnittlich 3,9 Prozent jährlich dokumentiert, auch über drei und zehn Jahre steht stets eine 3 vor dem Komma. Und das, obwohl Hoppe immer darauf achtet, die Schwankungen des 217-Millionen-Euro-Fonds niedrig zu halten. Die Renditemaximierung kommt erst an zweiter Stelle. Dafür investieren er und sein Team flexibel in viele unterschiedliche Assetklassen.

Ganz traditionell bilden Aktien und Renten einen Schwerpunkt. „Als Multi-Asset-Manager findet man aber auch attraktive Investments in anderen Bereichen, wie etwa Währungen, Rohstoffe, Volatilität und Anlagestrategien, die systematische Risikoprämien vereinnahmen“, unterstreicht Hoppe.

Doch die Verteilung des Portfolios auf unterschiedliche Anlageklassen reicht dem Franklin-Templeton-Fondsmanager bei Weitem nicht aus: „Die Kunst besteht darin, das Verhalten von Anlageklassen unter dem Gesichtspunkt ihrer Risiken zu verstehen.“ Nach Hoppes Ansicht lässt sich die Volatilität eines Portfolios über die Analyse von Risikofaktoren viel besser steuern als über eine einfache Streuung über Anleihen und Aktien.

Mit Risikofaktoren sind die kleinsten systematischen Bestandteile einer Anlageklasse gemeint, die das Rendite-Risiko-Profil erklären. Haben zwei Anlageklassen eine hohe Zahl ähnlicher oder gleicher Faktoren, führt die Überschneidung dazu, dass die Korrelation hoch ist und in volatilen Marktphasen sogar noch zunimmt – für Anleger eine fatale Entwicklung.

Hoppe ordnet jedes Investment im Portfolio in eine von vier Strategien ein, um eine breite Streuung des Portfolios zu gewährleisten und sicherzustellen, dass kein Risikofaktor das Portfolio auf Dauer dominiert. Das Management-Team identifiziert einzelne Investments, die von ähnlichen Risikofaktoren beeinflusst werden. Diese werden im nächsten Schritt den Strategien Wachstum, Defensiv, Stabilität und Chancenorientiert zugeordnet.

In die Strategie „Wachstum“ fallen alle diejenigen Anlagen, die mit dem globalen Wirtschaftswachstum positiv korreliert sind. Dazu zählen Aktien ebenso wie Anleihen aus den Schwellenländern, die über ein anderes Risikoprofil verfügen als Staatsanleihen. Zur Gruppe „Defensiv“ gehören Strategien, die in der Regel einen negativen Gleichlauf zu den Wachstumsstrategien aufweisen. Und die Strategie „Stabilität“ beinhaltet Anlagen, deren Renditen niedrige Volatilität bei niedriger oder keiner Korrelation zu Aktien aufzeigen.

Die Strategie „Chancenorientiert“ umfasst schließlich eher taktische, also kurzfristigere Anlageideen. „Die Allokation der unterschiedlichen Strategien verändert sich dabei dynamisch – je nachdem, wie wir die Marktsituation einschätzen“, betont Hoppe.

Für den erfahrenen Fondsmanager steht fest, dass die Herausforderungen für Investoren künftig noch deutlich zunehmen werden. „Die Volatilität verharrt auf einem überraschend niedrigen Niveau, obwohl es viele Widersprüchlichkeiten gibt“, unterstreicht Hoppe.

Dazu zählt er etwa die politischen Unsicherheiten sowie die Wachstumsaussichten bei gleichzeitig überzogenen Bewertungen auf den Aktienmärkten und die Anzeichen beginnender Inflation in den USA, während weltweit viele Staatsanleihen sehr geringe Renditen abwerfen.

Deshalb sei es umso wichtiger, das Risiko nicht nur im Blick zu haben, sondern auch dank einer ausgeklügelten Strategie entscheidend zu minimieren. Defensive Strategien sollten sich in dem erwarteten volatilen Umfeld auszahlen. So wie es der Franklin Diversified Conservative Fund – die konservativste Variante der dreiköpfigen Multi-Asset-Familie – seit Jahren erfolgreich macht.

Hoppe: „Das Konzept eignet sich für Anleger, die sich planbaren Erfolg wünschen und genau wissen möchten, wie viel Risiko sie mit ihrer Geldanlage eingehen“.