FPSB klärt auf Anleger aufgepasst!: 3 Anzeichen für betrügerische Vermittler

Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des FPSB Deutschland | © FPSB Deutschland

Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des FPSB Deutschland Foto: FPSB Deutschland

Derzeit scheinen sich die Anrufe und Emails, in denen Geldanlageprodukte mit hoch attraktiven Renditeversprechungen angeboten werden, bei vielen potenziellen Anlegern zu häufen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) jedenfalls warnt auf ihrer Website explizit vor unseriösen Produktanbietern.

Kein Wunder: Die Zinsen und Renditen sind auf Grund der extrem expansiven Geldpolitik sehr niedrig, während zugleich Aktien nicht mehr günstig sind.

  1. Renditen im zweistelligen Bereich

Zehnjährige Bundesanleihen bringen momentan gerade Mal rund 0,4 Prozent, und bei Tagesgeld liegt das Maximum, das Anleger als Neukunden herausholen können, bei rund einem Prozent – und das dann oft nur für einige Monate. Diese Situation bedeutet vor allem eines: Anleger werden sich künftig mit niedrigeren Renditen begnügen müssen.

Angesichts dieser Situation ist verständlich, dass Anleger für Finanzangebote, die höhere Renditen versprechen, besonders sensibel und offen sind.

Allerdings sollten Anleger bei allen Anlageprodukten aktuell sehr genau hinsehen. Verspricht heute jemand Renditen im zweistelligen Bereich, dann kann dies nur bedeuten, dass der Initiator extreme Risiken eingeht oder unseriös ist. Tatsächlich gibt es derzeit kaum Möglichkeiten, zweistellige Renditen auf seriösem Wege oder ohne extrem hohe Risiken zu erwirtschaften.