Fragen und Antworten für Finanzberater Mifid II: Wie müssen Kosten künftig offengelegt werden?

Andreas Grünewald, Vorsitzender des Verbands unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland (VuV)

Andreas Grünewald, Vorsitzender des Verbands unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland (VuV)

Welche Rechtsgrundlage gilt?

Die Kostenoffenlegungspflicht gilt für alle Wertpapierdienstleistungen, einschließlich der Vermögensverwaltung. Laut einem Report der europäischen Aufsichtsbehörde ESMA gelten die Vorgaben zur Kostentransparenz nicht nur gegenüber Kleinanlegern, sondern grundsätzlich auch gegenüber professionellen Kunden und geeigneten Gegenparteien.

Nach Artikel 50 Nr. 2 Delegierter Rechtsakt vom 25. April 2016 sind alle Kosten und Nebenkosten für die Erbringung der Dienstleistung und zudem alle Kosten und Nebenkosten im Zusammenhang mit der Konzeption und Verwaltung der Finanzinstrumente offenzulegen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie detaillierte Antworten auf vier weiteren konkreten Fragen zur Beratungspraxis: