Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen "Auf der Skala zwischen Angst und Gier - wo stehen wir gerade, Herr Fischer?"

Frank Fischer, Manager des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen | © Christian Scholtysik / Patrick Hipp

Frank Fischer, Manager des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen Foto: Christian Scholtysik / Patrick Hipp

Der Frankfurter Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen hat seit seinem Start 2008 eine beachtliche Performance gesehen. Aufs Jahr gerechnet gewann er durchschnittlich um über 11 Prozent hinzu - rund 177 Prozent seit Auflage.

Die Erfolgsgeschichte hat sich herumgesprochen: Anleger bedachten den Fonds, der einen erheblichenTeil seiner Mittel in Nebenwerte investiert, mit hohen Zuflüssen. Im Mai 2016 zog das Fondsmanagement die Reißleine. Um die Strategie zu schützen, unternahm es ein Soft Closing: Der Frankfurter Aktienfonds für Sitftungen nimmt seitdem ausschließlich Gelder von bereits investierten Kunden oder aus bestehenden Sparplänen an.

Im Interview mit DAS INVESTMENT.com verrät Fondsmanager Frank Fischer, was seinen Ansatz vor ähnlichen Strategien auszeichnet.

DAS INVESTMENT.com: Herr Fischer, im Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen sehen Sie nicht nur auf die Titel selbst, sondern werfen auch einen Blick auf die Märkte. Welche Maßnahmen leiten Sie daraus ab? 

Frank Fischer: Die meisten Value-Investoren ignorieren eigentlich die Märkte und konzentrieren sich rein auf die Aktien. Das tun wir natürlich auch. Aber wir haben immer auch ein Auge auf die Märkte. In riskanteren Zeiten nehmen wir den Fuß vom Gas und senken unser Risiko im Fonds. Unsere Anleger sind dann nicht mehr ganz so stark von den Schwankungen betroffen.