Franklin Diversified Fonds Mehrwert mit Schutz vor Abwärtsrisiken

Riskante Abkürzungen sind tabu: Auf dem Weg zur Rendite verliert das Fondsmanagement von Franklin Templeton Investments die festgelegten Anlageziele nicht aus dem Blick. | © Getty Images

Riskante Abkürzungen sind tabu: Auf dem Weg zur Rendite verliert das Fondsmanagement von Franklin Templeton Investments die festgelegten Anlageziele nicht aus dem Blick. Foto: Getty Images

Mit den Franklin Diversified Fonds in den Ausrichtungen „Dynamic“, „Balanced“ und „Conservative“ verfolgt Franklin Templeton Investments ein ganz einfaches Ziel: Die Schaffung von Mehrwert gegenüber der Rendite, die man durch das Halten von Barmitteln erwirtschaften kann, aber auf risikokontrollierte Art und Weise. Dabei verfolgt jeder Fonds im Hinblick auf Risiko und Rendite sein eigenes Ziel. Fondsmanager Matthias Hoppe geht dabei auch antizyklische Positionen ein und verfolgt geduldig seinen Anlagestil. Ziel ist es nicht, jeden Monat positive Renditen zu erwirtschaften oder jedes Jahr die angestrebte Rendite zu übertreffen – das wäre unrealistisch. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die aktiven Manager mit den besten Ergebnissen nicht jedes Jahr Mehrwert generieren, sondern vielmehr über mehrere Jahre hinweg, oft auch mit einzelnen Phasen einer unterdurchschnittlichen Wertentwicklung.

Der Fondsmanager hält Ausschau nach Anlagen, die einen Mehrwert generieren, keine unnötigen Risiken mit sich bringen und die bestehenden Engagements im Portfolio ergänzen, um im Laufe der Zeit eine gleichmäßigere Entwicklung zu erzielen. Dieser Anlagestil ist naturgemäß auf lange Sicht ausgelegt. Das soll jedoch keinesfalls heißen, dass das Fondsmanagement nur langfristige Anlagen tätigt. Ein längerer Anlagehorizont hilft allerdings dabei, Renditen zu glätten und die ausgewogenen Ziele erreichen zu können. Die Entwicklung der Fonds misst das Franklin Templeton Solutions Team über rollierende Zeiträume von drei Jahren.

Keine Angst vor einer Underperformance gegenüber der Vergleichsgruppe

Der Ansatz eines aktiven Managements besteht nicht darin, große Wetten auf eine einzelne Anlagethese einzugehen. Stattdessen fährt das Fondsmanagement verschiedene Strategien und erwartet, dass eine ausreichende Anzahl dieser Positionen positiv zu den Renditen beitragen wird, um die Anlageziele im Laufe der Zeit zu erreichen.

Ein Beispiel: 2016 erzielte der Franklin Diversified Conservative Fund eine Rendite von 0,61 Prozent unter dem ausgewiesenen Ziel. Dies war aber besser, als wenn der Fonds Barmittel gehalten hätte. Dennoch schnitt der Fonds nicht ganz so gut ab wie einzelne Fonds aus der Vergleichsgruppe, die einer Benchmark einer Anlageklasse folgen. Doch die Wertentwicklung war immer positiv – die Portfolios blieben vor einem Abwärtsrisiko geschützt.

Zwar haben die Märkte im vergangenen Jahr insgesamt größere Gewinne generiert. Matthias Hoppe ist jedoch von seiner vorsichtigen, vorausschauenden Haltung überzeugt. „Die fundamentalen Konjunkturindikatoren haben auf breiter Front uneinheitliche Signale ausgesendet“, argumentiert der Manager der drei Franklin Diversified Fonds von Franklin Templeton Investments. „Insbesondere legten Aktien zu, obwohl die Bewertungen gemessen an historischen Standards bereits hoch waren. Auf allgemeiner Portfolioebene wollen wir keine zusätzlichen Aktien- oder mit Aktien korrelierte Risiken eingehen, um höhere Renditen zu erzielen. Anders ausgedrückt: Wir lassen eher eine Rally aus als das Risiko einzugehen, von einer gnadenlosen Verkaufswelle überrascht zu werden.“

Investment-Ansätze werden über mehrere Jahre hinweg konsequent verfolgt

Um auf risikokontrollierte Art und Weise Mehrwert zu schaffen, versucht Matthias Hoppe nicht, ohne Berücksichtigung der Risiken Renditen hinterherzujagen. Stattdessen wird der Investment-Ansatz über Marktzyklen und über mehrere Jahre hinweg konsequent verfolgt. Deshalb kam im Juni des vergangenen Jahres, im Zuge des „Brexit“-Votums, keine Panik auf. „Kaum jemand hatte es für möglich gehalten, dass sich Großbritannien für den EU-Ausstieg entscheiden würde“, erinnert Hoppe. „Wir haben dieses Ergebnis des Referendums zwar nicht vorhergesagt, aber wir waren in unserer Einschätzung doch so unsicher, dass dies eine vorsichtige Haltung rechtfertigte. Daher entschieden wir uns dafür, unsere Portfolios defensiv auszurichten. Dies beinhaltete die Absicherung europäischer und britischer Aktien, die Verringerung unseres Pfundrisikos sowie das Engagement in Volatilität in den USA und in Inflation in Großbritannien.“

Das Ergebnis: Der Franklin Diversified Conservative Fund übertraf die Vergleichsgruppe. Diese Art des umsichtigen und proaktiven Vorgehens sieht Franklin Templeton als das Kernstück seines Angebots für Kunden an. Matthias Hoppe: „Jeder erfahrene Manager wird bestätigen, dass sich die Finanzmärkte rasch drehen können. Die Franklin Diversified Fonds werden aktiv gemanagt. So können wir die Portfolios auf unterschiedliche Marktsituationen einstellen und Anlegern eine gleichmäßigere Anlageentwicklung bieten.“