Für hauseigene Publikumsfonds Monega trägt Research-Kosten unter Mifid II selbst

Christian Finke ist als Geschäftsführer verantwortlich für Research und Portfoliomanagement bei der Investmentgesellschaft Monega. | © Monega

Christian Finke ist als Geschäftsführer verantwortlich für Research und Portfoliomanagement bei der Investmentgesellschaft Monega. Foto: Monega

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft trägt die Kosten für externes Research ab 2018 selbst. Dies hat die Kölner Investmentgesellschaft angesichts der bevorstehenden Umsetzung der EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid II für ihre im eigenen Haus gemanagten Publikumsfonds. Bei Partnerfonds werde auch zukünftig die Vereinbarung gelten, dass die jeweiligen Manager und Berater der Fonds für ihre Research-Kosten im Rahmen der vertraglich vereinbarten Manager- beziehungsweise Beratergebühr selbst aufkommen.

„Bereits in der Vergangenheit haben wir Kosten, die aus dem Bezug von Daten und Informationssystemen herrührten, selbst getragen, sagt Christian Finke, Monega-Geschäftsführer und verantwortlich für Research und Portfoliomanagement. „An dem Investmentprozess für die von uns gemangten Fonds halten wir ebenso fest wie an unserem Angebot an spezialisierten Partnerfonds.“

Für ihre im eigenen Management befindlichen Aktien-, Renten- und Multi-Asset-Fonds setzt Monega den Angaben zufolge vor allem auf hausinterne, meist quantitative Analysen. Kosten für eventuelle externe Research-Leistungen werden ab Beginn des kommenden Jahres auf die eigenen Bücher genommen.

Mit den Managern und Beratern ihrer mittlerweile 32 Partnerfonds habe die Gesellschaft vereinbart, dass die Kosten für externe Analysen aus der vertraglich vereinbarten Management- beziehungsweise Beratergebühr gezahlt werden. Partnerfonds sind Publikumsfonds, die Monega zu spezialisierten Anlagethemen für (semi-)institutionelle Anleger und deren Kunden auflegt und verwaltet. Zum Angebot des jeweiligen Fondskonzepts ziehe Monega ausgewählte Spezialisten hinzu und binde diese als Manager oder Berater mit ein.