Funny Friday Kopfgeld auf Bitcoin-Erfinder ausgesetzt

Falscher Alarm: Journalisten belagern 2014 das Haus von Dorian Satoshi Nakamoto in Kalifornien, den „Newsweek“ als Bitcoin-Erfinder enttarnt haben wollte. Der Mann wies das von sich und verklagte „Newsweek“ | © Getty Images

Falscher Alarm: Journalisten belagern 2014 das Haus von Dorian Satoshi Nakamoto in Kalifornien, den „Newsweek“ als Bitcoin-Erfinder enttarnt haben wollte. Der Mann wies das von sich und verklagte „Newsweek“ Foto: Getty Images

Kennen Sie zufällig jemanden, der den Bitcoin erfunden hat? Nein? Schade. Sie hätten mit der Information eine Menge Geld machen können. Ein estnischer Krypto-Freund namens German Neff will endlich genau wissen, wem er die Erfindung des Bitcoin zu verdanken hat. Dafür sammelt er auf der russischen Crowdfunding-Plattform „Boomstarter“ Geld, um vier Detekteien zu bezahlen. Bislang sind 7,1 Millionen Rubel zusammengekommen. Das sind umgerechnet rund 106.000 US-Dollar, Neffs Zielsumme sind 15 Millionen Rubel, also 225.000 Dollar.

Hintergrund ist das Rätsel um den Bitcoin-Erfinder. Er veröffentlichte unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto im Oktober 2008 das Konzept der Kryptowährung. Wer und wie viele er ist, ist aber noch immer nicht bekannt. Es gab immer mal wieder Verdächtige (siehe Foto oben), aber keiner von ihnen war es wirklich.

Der Detektiv, der Nakamoto enttarnt, soll eine Art Kopfgeld als Bonus bekommen. Neben dem Spendenaufruf will Neff das Geld auch über Fan-Artikel verdienen. So kann man inzwischen Kapuzen-Pullis mit dem Aufdruck „#Findsatoshi“ kaufen. Auf Twitter läuft der Hashtag ebenfalls.