FvS Vermögenspreisindex, Q1 Immobilienpreise steigen, Finanzwerte fallen

Der FvS Vermögenspreisindex im Vergleich mit den Produzentenpreis- und Verbraucherpreisindex. Foto: Flossbach von Storch Research Institute

Der FvS Vermögenspreisindex im Vergleich mit den Produzentenpreis- und Verbraucherpreisindex. Foto: Flossbach von Storch Research Institute

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Die Vermögenspreisinflation fällt zum Ende des ersten Quartals 2016 mit 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich geringer als in der jüngsten Vergangenheit aus. Das zeigt der aktuelle Flossbach von Storch Vermögenspreisindex. Die nun gemessene Preiswachstumsrate ist demnach die niedrigste seit dem zweiten Quartal 2012.

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Getragen wird der Preisanstieg durch das Sachvermögen, das sich im Jahresvergleich um 5,3 Prozent verteuerte. Der Preiswachstumstrend am Immobilienmarkt hält mit +6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal an. Nach zuletzt noch zweistelligen Wachstumsraten liegen die Preise für Betriebsvermögen 2,9 Prozent höher als zum Ende des Vorjahresquartals.

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Das Preiswachstum langfristiger Verbrauchsgüter nahm leicht zu und liegt nun bei +1,1 Prozent. Preise für Sammel- und Spekulationsgüter liegen hingegen nur 0,5 Prozent höher als zum Ende des Vorjahresquartals.

Das Finanzvermögen unterliegt im Jahresvergleich einem Preisverfall. Aktien sind um 15,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal günstiger geworden, was den stärksten Rückgang seit Q4-2011 darstellt. Preise für Rentenwerte sind um 2,0 Prozent gefallen und das sonstige Finanzvermögen, gemessen durch die Preise von Gold und Rohstoffen, hat sich im Jahresvergleich um 3,6 Prozent vergünstigt.