GDV-Umfrage 55 % der Deutschen brauchen Versicherungsvermittler

Sport hält gesund: 52 Prozent der Deutschen fänden es gerecht, wenn Menschen, die sich fit halten, weniger Versicherungsprämie bezahlen müssten | © Getty Images

Sport hält gesund: 52 Prozent der Deutschen fänden es gerecht, wenn Menschen, die sich fit halten, weniger Versicherungsprämie bezahlen müssten Foto: Getty Images

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Vier von fünf Deutschen (82 Prozent) informieren sich online vor dem Versicherungskauf. Eine Mehrheit (55 Prozent) kann sich aber auch in Zukunft nicht vorstellen, eine Versicherung im Internet abzuschließen. Das geht aus einer repräsentativen GfK-Befragung im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

Die Ablehnung von Online-Abschlüssen zieht sich durch alle Altersgruppen. Selbst bei den unter 30-Jährigen wollen 40 Prozent auch in Zukunft Versicherungen nicht im Internet kaufen. „Wir haben es – anders als man gemeinhin vermutet – somit nicht mit einer aussterbenden Zielgruppe zu tun, die den personellen Vertrieb nutzt. Er wird auch in Zukunft ein wichtiger Kanal bleiben“, sagt Christian-Hendrik Noelle, Geschäftsführer Digitale Agenda, IT und Services des GDV.

40- bis 49-Jährige sind die häufigsten Online-Abschließer

Ob eine Versicherung online oder beim Vermittler abgeschlossen wird, ist ebenso keine Frage des Alters: 27 Prozent der über 60-Jährigen haben bereits eine Versicherung im Internet gekauft. Bei den unter 30-Jährigen liegt der Anteil mit 30 Prozent kaum höher. Am häufigsten haben die 40  bis 49-Jährigen eine Versicherung online abgeschlossen (36 Prozent).

Digitale Kommunikationsangebote werden für Kunden immer wichtiger: 46 Prozent der Befragten erwarten heutzutage, ihre Versicherungsverträge auch online verwalten zu können. 43 Prozent sehen eine automatisierte Schadenregulierung von Klein-Unfällen über das Smartphone als sehr sinnvoll an.