Gefahren an den Anleihemärkten

10-Millionen-Dollar-„Strangle“

Bond-Händler wettet auf anziehende Volatilität

Die Volatilität im Anleihemarkt steht kurz vor einem Comeback. Darauf wettet zumindest ein Bond-Händler, gemessen an der Aktivität am Optionsmarkt. Sie signalisiert die Überzeugung, dass US-Staatsanleihen in den nächsten zwei Wochen stark steigen oder fallen werden. [mehr]

Nach dem Umschwenken der Fed deutet sich jüngeren Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi zufolge nun auch in Europa eine geldpolitische Neuausrichtung an: Die EZB könnte ihre Anleihenkäufe beenden und auf einen strafferen Kurs einschwenken. Die Aussichten sorgen für Bewegung im Anleihenmarkt. [mehr]

Der US-Vermögensverwalter Pimco schätzt die Wahrscheinlichkeit einer globalen Rezession in den nächsten fünf Jahren auf rund 70 Prozent. Anleger sollten daher zyklische Rallys nutzen, um Cash-Reserven zu bilden. [mehr]

Der europäische Anleihemarkt bietet derzeit so etwas wie ein Lotterie-Los: Abgeschriebene Wertpapiere von Banco Popular Espanol versprechen einen massiven Wertgewinn, falls den Besitzern eine rechtliche Sensation gelingen sollte. [mehr]

Die besten Erträge gibt es nicht unbedingt bei den riskantesten Aktien, sondern bei den risikofreiesten Anleihen. Doch ohne Hebelwirkung sind diese nicht zu erreichen. Diese Philosophie verhalf einem dänischen Fonds in den vorigen zwölf Monaten zu einem Ertrag von 19 Prozent. [mehr]

US-Präsident Trump macht den Anleihemarkt nur kurzzeitig nervös. In Europa wird die Zentralbank die Geldpolitik früher als erwartet ändern. Dennoch tendieren die Risikoprämien bei Anleihen eher abwärts. Warum der Stab nicht über dem gesamten Anleihemarkt gebrochen werden sollte, erläutert Markus Peters, Senior Portfolio Manager Fixed Income bei AB. [mehr]