Geldanlage Private Krankenversicherer setzen auf Fonds

Kapitalanlagebestand von Versicherungen aufgeteilt nach Sparten, 4. Quartal 2015, Quelle: Versicherungsjournal.de/Bafin

Kapitalanlagebestand von Versicherungen aufgeteilt nach Sparten, 4. Quartal 2015, Quelle: Versicherungsjournal.de/Bafin

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247 Milliarden Euro verwalten derzeit private Krankenversicherungen. Bei einem Gesamtvolumen von 1,41 Billionen Euro, über das alle Erstversicherer in Deutschland insgesamt verfügen, entfällt damit rund ein Sechstel auf die privaten Krankenversicherer. Das berichtet das Onlinemagazin Versicherungsjournal.de und beruft sich dabei auf die Kapitalanlagestatistik zu Erstversicherern, die die Finanzaufsichtsbehörde Bafin für das 4. Quartal 2015 erstellt hat.



Wie auch Lebensversicherungen nutzen demnach private Krankenversicherer für ihre Geldanlage gern Spezialfonds. Diese verzeichneten zusammen mit börsennotierten Schuldverschreibungen im vergangenen Jahr die größten Mittelzuflüsse und Wertzuwächse: Das in Fonds verwaltete Vermögen stieg im Jahr 2015 um immerhin 10 Milliarden auf 64 Milliarden Euro an.

Spezialfonds senkten den Verwaltungsaufwand von Versicherern und ermöglichten eine vereinfachte Diversifizierung über das flexible Anbinden hochspezialisierter Anlagespezialisten, nennt Markus Neubauer, Geschäftsführer der Universal-Investment-Gruppe, im Versicherungsjournal als Gründe für die zunehmende Beliebtheit dieser Fondsart in Versichererkreisen.

Grafik: So legen private Krankenversicherer ihr Kapital an >>