Geschlossener Fonds des Monats: Enrexa Azzurro Uno

Foto: Fotolia

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In Italien ist die Förderung von Photovoltaik-Anlagen gesetzlich nach dem „Conto Energia IV“ geregelt und wird - wie in Deutschland - ab Inbetriebnahme für 20 Jahre in gleicher Vergütungshöhe garantiert. Die Förderungen sind zeitlich und in ihrer Höhe klar geregelt. Durch die Umlagefinanzierung belastet die Förderung den Staatshaushalt nicht wie zum Beispiel in Spanien. Das Gesetz sieht für 2011 eine monatliche und ab 2012 eine halbjährliche degressive Absenkung der Förderung vor, um sich den fallenden Systemkomponentenpreisen anzupassen. Der einmal erworbene Vergütungssatz wird nicht gesenkt und bleibt für 20 Jahre konstant.

Die Gesamtvergütung setzt sich aus einem Festbetrag, der von der staatlichen Strombehörde GSE bezahlt wird, und einem Mindesterlös aus dem Stromverkauf an den jeweiligen Netzbetreiber zusammen. Die Mindestabnahmepreise durch den Netzbetreiber sind nach der Nennleistung der Anlagen gestaffelt und betragen für Anlagen bis ein Megawatt (MW) bei 7,62 bis 10,34 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Die Mindestabnahmepreise werden zudem jährlich an den italienischen Verbraucherpreisindex angepasst. Die Höhe der Vergütung bleibt somit im europäischen Vergleich äußerst attraktiv. Die jüngst beschlossene Kürzung bietet für Investoren zudem eine hohe Planungssicherheit.

Das Hamburger Emissionshaus Enrexa kalkuliert bei seinem aktuellen Beteili-gungsangebot „Enrexa Azzurro Uno“ mit einer Performance Ratio in Höhe von 79 Prozent. Während der Fondslaufzeit wird zudem eine Rücklage in Höhe von 400.000 € für den späteren Rückbau der Anlagen gebildet. Enrexa prognostiziert eine Gesamtausschüttung in Höhe von 275,17 Prozent (ohne Frühzeichnerbonus) nach italienischer Steuer/vor deutschem Progressionsvorbehalt. Dies entspricht einer jährlichen Rendite in Höhe von 8,39 Prozent. Die konservative Gesamtkalkulation lässt bei dem Fonds Luft für deutliche Mehrerträge, die dann zu einer höheren Anlegerrendite führen.