Global investieren, vielseitig profitieren Die Long/Short-Strategie des Schroder ISF QEP Global Absolute

Justin Abercrombie, Head of QEP Investments bei Schroders

Justin Abercrombie, Head of QEP Investments bei Schroders

//

In unterschiedlichsten Regionen und Branchen eröffnen globale Aktien-Investments eine Vielzahl an Renditechancen. Das „grenzenlose“ Anlage-Universum birgt aber zugleich Risiken. Zudem müssen Anleger mehr denn je mit politischen Unsicherheiten, wirtschaftlichen Beschränkungen und schwankenden Währungskursen rechnen – und das auch auf Märkten in Europa und den USA. Die Fondsmanager des Schroder ISF* QEP Global Absolute begegnen dem aktuellen Szenario mit einer breit diversifizierten Long-Short Strategie. Die Ziele dahinter: Minimale Korrelation, geringe Schwankung und nachhaltig positive Renditen.

Marktneutral und Benchmark-unabhängig

Im Fokus der Strategie liegen marktneutrale Bewertungen von Aktien und Unternehmensqualität. Das bedeutet: Unabhängig von Marktbewegungen besitzen Justin Abercrombie und sein Management-Team die umfassende Freiheit, Ihre Überzeugungen sowie die sich aus ihren quantitativen Auswertungen ergebenden Erkenntnisse direkt im Portfolio umzusetzen. „Das gilt auf der Long- wie auf der Short-Seite – und stets ohne von den Beschränkungen eines Aktienindex aufgehalten zu werden. Denn wir konzentrieren uns ausschließlich auf absolute Rendite, anstatt uns an einem Index zu orientieren“, erläutert Abercrombie.

Starke Diversifikation nutzen

Hinzu kommt der Zusatz QEP. Die Abkürzung steht für Quantitative Equity Products und beschreibt den Zugriff auf ein globales Universum von 15.000 Aktien. „Wir analysieren alle Titel nach ihrer Bewertung und betrachten etwa Dividenden, Cashflow, Gewinne, Umsätze oder Vermögenswerte – und natürlich die Unternehmensqualität“, erklärt Abercrombie. Das Fondsmanagement investiert bis zu 200 Prozent in Long- und 200 Prozent in Short-Positionen. Damit setzen Abercrombie und sein Team sowohl für die Long- als auch für die Shortseite einen Hebel auf das Fondsvolumen ein, was den Effekt der Allokation zusätzlich verstärkt. Ziel der Strategie ist es, langfristig unkorrelierte absolute Renditen zu erzielen. Das Ergebnis: Ein stark diversifiziertes Portfolio mit jeweils über 500 Long- und Short-Positionen.

Von Marktbewegungen in alle Richtungen profitieren

„Bei Long-Positionen legen wir den Schwerpunkt auf Aktien, die entweder attraktiv bewertet oder von hoher Qualität sind. Für Short-Positionen hingegen sind Aktien mit schwächeren Fundamentaldaten interessant“, so Abercrombie. „Allerdings gehen wir keine Short-Positionen bei Titeln ein, die bereits sehr günstig sind; auch wenn die Qualität an sich gering ist.“

Viele Long-Short-Manager setzen auf Momentum-Strategien – sei es beim Preis, beim Gewinnwachstum oder bei der Ertragsentwicklung. Der Global Absolute-Ansatz hingegen ist antizyklisch, denn „wir möchten dem Markt einen Schritt voraus sein“, gibt der Portfolio-Manager vor. Ebenso zielt sein Team darauf ab, stark nachgefragte – und damit bereits „überlaufene“ – Positionen zu meiden.

Geringe Volatilität in turbulenten Zeiten

In Phasen hoher Wertschwankungen und Unsicherheiten am Aktienmarkt bewies die Global Absolute-Strategie bereits hohe Stabilität. Während des turbulenten Jahreswechsel 2015 / 2016 (31.12.2015 – 11.02.2016) erzielte der Fonds ein Plus von 5,7 Prozent, während der MSCI AC World über 10 Prozent ins Minus rutschte. Insgesamt erzielte der Fonds in 2016 einen Gewinn von 7,8 Prozent (vor Abzug der Gebühren). Seit Auflegung beträgt die Volatilität 3,6 Prozent jährlich und liegt damit auf einem durchgehend niedrigen Niveau. Abercrombie: „Mit diesen Ergebnissen hat unser Ansatz seine geringe Korrelation und damit sein Potenzial zum effektiven Kapitalschutz wirksam unter Beweis gestellt.“

* Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.