Greenwich-Studie ETFs: 5 Faktoren für den nächsten Boom bei Institutionellen Investoren

Hauptsitz von Standard Life in Edinburgh. Foto: Getty Images

Hauptsitz von Standard Life in Edinburgh. Foto: Getty Images

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Die Profi-Anleger entwickeln der Studie von Greenwich zufolge neue Wege die ETF zu nutzen, indem sie über Anlageklassen hinweg investieren. Große Vermögensverwalter verwenden die Fonds auch, um Kernpositionen zu stärken, Derivate zu ersetzen und als Quelle für Liquidität. Selbst Smart Beta ETFs, die das Beste aus aktivem und passivem Investieren vereinen wollen, werden für die größeren Investoren interessant.

„Die Schnittmenge zwischen zunehmend diversen Bedürfnissen der Institutionellen und der eingebauten Flexibilität der ETF-Struktur wird die Verbreitung der Fonds in neue Bereiche und Anlageklassen vorantreiben“, schreibt Andrew McCollum, Managing Director bei Greenwich Associates.

ETF haben seit den ersten Tagen private Anleger angezogen, denn sie ermöglichen es in praktisch jede Anlageklasse zu investieren. Heute sind ETF eine globale Branche mit einem Volumen von 3 Billionen Dollar in mehr als 6780 Produkten, die an 60 Börsen gehandelt werden.

Der Studie zufolge, die auf Interviews mit 408 institutionellen Investoren weltweit - Pensionsfonds, Vermögensverwalter, Versicherungen - beruht, werden ETFs in den nächsten vier Jahren von fünf Faktoren getrieben werden.
Eine breitere Verwendung der ETF über Anlageklassen hinweg und ihr Einsatz, um Liquiditätslücken im Markt für Festverzinsliche zu stopfen, werden demnach die beiden stärksten Treiber sein. Dadurch allein werden bis 2020 jährlich 200 Milliarden Dollar zufließen.