Großes Potenzial bei niederländischen Gewerbeimmobilien Mut zu antizyklischen Investitionen

Bürotower in Rotterdam: in den Niederlanden können sich Investititonen noch lohnen

Bürotower in Rotterdam: in den Niederlanden können sich Investititonen noch lohnen

Die europäischen Investmentmärkte für Gewerbeimmobilien entwickeln sich zunehmend differenziert. Ging der Umsatz in Europa nach einer Analyse der internationalen Immobilienberatungsgesellschaft Knight Frank im ersten Halbjahr 2017 insgesamt um 8 Prozent auf gut 90 Milliarden Euro zurück, präsentieren sich die deutschen Märkte in einem ganz anderen Bild. Mit 22,4 Milliarden Euro war Deutschland größter Umsatzbringer, was einem Plus von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Folge der hohen, internationalen Nachfrage sind steigende Preise und entsprechend schrumpfende Renditen. In Berlin, Frankfurt, Hamburg und München liegen sie für Büroimmobilien aktuell mehr als 100 Basispunkte unter den historischen Tiefständen. Das belegt der Index „European Weighted Average Prime Office Yield“ von Knight Frank. Er erreichte im Laufe des zweiten Quartals 2017 einen Wert von 4,35 Prozent.

„Wie soll auf diesem Niveau ein geschlossener Immobilien-AIF noch nennenswerte Renditen für seine Anleger erzielen? Unserer Ansicht nach bewegen sich Chancen und Risiken nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis“, meint Thomas Böcher, Geschäftsführer bei Paribus Capital. In anderen Ländern dagegen seien deutlich höhere Renditen möglich.