Halbjahresbilanz Finanzvertrieb MLP setzt auf steigendes bAV-Geschäft

MLP-Gebäude in Wiesloch

MLP-Gebäude in Wiesloch

MLP-Vorstandsvorsitzender Uwe Schroeder-Wildberg

Die Wieslocher MLP-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2017 bei den wesentlichen Kennziffern deutlich zugelegt. Die Gesamterlöse stiegen um 6 Prozent auf 300,6 Millionen Euro, das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (operatives EBIT) legte um 71 Prozent auf 15,9 Millionen Euro zu.

Im traditionell eher verhaltenen zweiten Quartal konnte MLP ebenfalls Zuwächse erreichen. Sowohl die Gesamterlöse (plus 5 Prozent auf 137,6 Millionen Euro) stiegen als auch das operative EBIT, das bei 2,7 Millionen Euro lag (0,4 Millionen Euro). 

Vermögensmanagement als Treiber

Wesentlicher Treiber war das Vermögensmanagement; substanzielle Zuwächse verzeichneten außerdem die Beratungsfelder Sachversicherung, Finanzierung und Immobilien. Außerdem hat MLP im ersten Halbjahr 10.000 neue Familienkunden (plus 8 Prozent) gewonnen – davon 13 Prozent über einen Online-Produktabschluss.

Nach Abschluss des ersten Halbjahres bestätigt MLP den Ausblick für das Gesamtjahr: Ziel bleibt es, ein operatives EBIT von mindestens 45 Millionen Euro zu erzielen.

Umsatzbasis wurde verbreitert 

„Das erste Halbjahr unterstreicht, wie wichtig die Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells mit der Verbreiterung unserer Umsatzbasis in den vergangenen Jahren war“, kommentiert MLP-Vorstandsvorsitzender Uwe Schroeder-Wildberg die Zahlen.

Denn marktbedingte Rückgänge in der Altersvorsorge und in der Krankenversicherung konnten wir auch in den vergangenen Monaten durch Zuwächse in den anderen Beratungsfeldern mehr als kompensieren.“

Gesamterlöse steigen um 6 Prozent

Im Zeitraum von Januar bis Juni 2017 betrugen die Gesamterlöse 300,6 Millionen Euro (H1 2016: 283,6 Millionen Euro) – ein Plus von 6 Prozent. Dabei stiegen die Provisionserlöse von 265,3 Millionen Euro auf 281,3 Millionen Euro an. Die Zinserlöse liegen mit 10,3 Millionen Euro (10,3 Millionen Euro) auf dem Niveau des Vorjahres. 

Betrachtet man die Beratungsfelder im Detail, zeigt sich der prozentual größte Anstieg in der Immobilienvermittlung. Sie ist in den „Übrigen Beratungsvergütungen“ dargestellt, die um 65 Prozent auf 9,4 Millionen Euro (5,7 Millionen Euro) anstiegen.

Die zweithöchsten Wachstumsraten erzielte das Vermögensmanagement mit einem Umsatzplus von 16 Prozent (Anstieg von 79,3 Millionen Euro auf 92,1 Millionen Euro). Das betreute Vermögen stieg auf 32,0 Milliarden Euro zum Ende des ersten Halbjahrs (31. März 2017: 31,6 Milliarden Euro).