Handelsfinanzierungsplattform „Batavia“ Commerzbank steigt bei Blockchain-Initiative ein

Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main. Die Commerzbank will an der Handelsfinanzierungsplattform

Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main. Die Commerzbank will an der Handelsfinanzierungsplattform "Batavia" teilnehmen. Foto: Getty Images

Die Schweizer Bank UBS und der US-IT-Konzern IBM haben im vergangenen Jahr eine globale Handelsfinanzierungsplattform ins Leben gerufen. Die Plattform mit dem Namen „Batavia“ soll länderübergreifend nutzbar sein und auf der Blockchain-Technologie fußen.        

Mehrere Bankhäuser haben ihr Interesse bekundet: So haben sich nach Auskunft der Commerzbank die Bank of Montreal (BMO), die Caixabank, die Erste Group und die Commerzbank selbst dem Vorhaben angeschlossen.

Erst Pilot-Transaktionen mit Kunden sind für Anfang 2018 geplant. Das Charmante an „Batavia“: Die Handelsfinanzierung soll auf diese Weise transparenter und billiger werden, versprechen die Gründer. Durch die Plattform soll die bisher erforderliche papierbasierter Dokumentation entfallen.

Die Commerzbank erläutert den Vorteil so: „Darüber hinaus wird Batavia es den beteiligten Parteien ermöglichen, Warensendungen von der Auslieferung aus dem Lager über die Verladung in ein Flugzeug, einen LKW oder ein Schiff bis hin zur Ankunft am Zielort zu verfolgen und während dieser Prozesse Zahlungen Schritt für Schritt automatisch freizugeben.“