„Harte Auseinandersetzung“ über Kündigungsschutz Gewerkschaft droht Postbank mit Streik

Die Postbank- und die Deutsche-Bank-Flagge: Die Integration der Postbank in die Deutsche Bank könnte viele Arbeitsplätze kosten, befürchtet die Gewerkschaft Verdi. | © Getty Images

Die Postbank- und die Deutsche-Bank-Flagge: Die Integration der Postbank in die Deutsche Bank könnte viele Arbeitsplätze kosten, befürchtet die Gewerkschaft Verdi. Foto: Getty Images

In den laufenden Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Postbank geht es um Gehälter und den Kündigungsschutz. Verdi befürchtet, dass viele Postbank-Mitarbeiter im Zuge der Postbank-Integration ins Privatkundengeschäft der Deutschen Bank ihre Arbeitsplätze verlieren werden. Daher fordert die Gewerkschaft für die rund 18.000 Angestellten des Unternehmens und weiterer Tochterfirmen eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022. Außerdem sollen die Gehälter um 5 Prozent erhöht werden.

„Wenn die Arbeitgeber bei der Postbank nicht bereit sind, einen wirksamen Kündigungsschutz mit uns zu vereinbaren, wird es auf eine harte Auseinandersetzung hinauslaufen“, zitiert das Handelsblatt den Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck. Der Arbeitnehmervertreter kündigte für übernächste Woche bundesweite Warnstreiks an.

Zwei Verhandlungsrunden sind bislang ohne Ergebnis geblieben, die dritte findet voraussichtlich am 25. September statt.