Im Fokus: Der Pioneer Funds – Real Assets Target Income Reale Erträge schützen vor Reflationierung

Das „Vier-Säulen-Modell“ von Pioneer Investments | © Screenshot

Das „Vier-Säulen-Modell“ von Pioneer Investments Foto: Screenshot

Die Strategie hinter dem Pioneer Funds – Real Asset Target Income, der vor drei Jahren aufgelegt wurde, zielt mit der zugrundeliegenden Multi-Asset-Strategie darauf ab, inflationsadjustierte und somit reale Erträge sowie regelmäßige Einkommensströme für Investoren zu generieren. Zu diesem Zweck setzen der Portfoliomanager und sein Team auf ertragsstarke und substanzwertorientierte Anlagen in Form von Aktien sowie Staats- und Unternehmensanleihen verschiedener Kreditqualitäten aus aller Welt, einschließlich der Schwellenländer.

Mitunter werden auch Spezialthemen genutzt, um durch Investments in ausgewählte Nischenbereiche beispielsweise Verbrauchertrends aufzugreifen, die interessante Zusatzrenditen versprechen. Eine ausgewogene Diversifikation konnte den Anleger bisher in gewissem Umfang vor Rückschlägen schützen. Während die Energie- und Rohstoffmärkte in den vergangenen drei Jahren seit Fondsauflage starke Korrekturen von bis zu 40 Prozent erlitten, konnte der Fonds solche Einbußen dank der Risikostreuung vermeiden. Grundlage dafür bildet ein Investmentansatz gemäß dem bewährten „Vier-Säulen-Modell“ von Pioneer Investments, der Elemente zur Renditeerzielung mit Maßnahmen zur Risikoabsicherung kombiniert.

Die Ziele der Fondsstrategie: Erstens, nachhaltige Ertragsströme, die ein höheres Ertragspotenzial als bei einem Rentenportfolio bieten und zugleich niedrigere Volatilität als Aktien. Zweitens, Kaufkrafterhalt durch langfristige Wertsteigerung, um auch über längere Zeitraume reale Renditen zu erwirtschaften. Dabei können Anleger zwischen einer thesaurierenden und einer quartalsweise ausschüttenden Anlageklasse wählen.

Seit Auflegung hat der Fonds auf Eurobasis eine Performance von über 30 Prozent erzielt. Der strategische Schwerpunkt liegt auf den Säulen „Selektion“ und „Satelliten“. Letztere umfasst zum Beispiel Lithiumproduzenten oder Fischzucht-Unternehmen. Über diesen Weg bietet der Fonds Anlegern Zugang zu Wachstumssegmenten, die nur in beschränktem Maße mit den bekannten Aktienindizes korreliert sind. Und mehr noch: Zusätzliche Erträge erwirtschaftet das Portfoliomanagement mit Optionsstrategien auf einzelne Aktien mit dem Ziel, Optionsprämien im Ausmaß von 40 Prozent des Gesamtertrags zu vereinnahmen. Die Optionsprämien tragen zudem dazu bei, die Schwankungsbreite sowie den Portfolioumschlag und damit die Transaktionskosten des Fonds zu reduzieren. Dies ermöglicht zum einen eine sinnvolle Vorsorge gegenüber Inflationsgefahren und zum anderen eine verlässliche Regelmäßigkeit bei den Erträgen.

Die Investmentphilosophie legt einen starken Fokus auf liquide, ertrags- und substanzstarke Investments und kombiniert die Generierung von regelmäßigem Einkommen mit dem Potenzial von inflationsadjustierten Erträgen. Neben den Zielerträgen können dabei mithilfe von innovativen Investmentstrategien auch „Extra-Erträge“ generiert werden. Der Fonds konnte nicht zuletzt deshalb in den vergangenen drei Jahren eine Ausschüttung von 5,25 bis 5,75 Prozent per annum vornehmen, und auch für das laufende Jahr sind wir zuversichtlich, eine derartige Ausschüttung tätigen zu können.

Der Pioneer Funds – Real Assets Target Income bietet also eine passende Investmentlösung für Investoren, die eine liquide und substanzstarke Alternative zum High Yield-Bereich sowie im aktuellen Niedrigzinsumfeld einen Schutz vor Inflation suchen.