„In den kommenden 12 Monaten setzt sich der Trend zu Negativzinsen durch“ Kurt von Storch: 4 Gründe für Anleihen

Kurt von Storch bei seinem Vortrag

Kurt von Storch bei seinem Vortrag "Robustheit in einer fragilen Welt" auf dem private banking kongress in Hamburg Foto: Christian Scholtysik / Patrick Hipp

Zu einer robusten Anlagestrategie gehören neben Aktien, Gold und Liquidität auch Anleihen, meint Kurt von Storch. Der Vermögensverwalter selbst geht bei seinen Anleihe-Investments opportunistisch vor, wobei er nach dem optimalen Verhältnis von Risiko und Ertrag sucht. In seinem Vortrag „Robustheit in einer fragilen Welt“ auf dem private banking kongress in Hamburg erklärte der Flossbach-von-Storch-Chef anhand eines Beispiels, wie diese Vorgehensweise funktioniert, und nannte vier Motive für eine Anlage in festverzinsliche Wertpapiere. 

  1. Kasse-Ersatz

Kurzlaufende Anleihen eignen sich gut, um dort überschüssige Liquidität zu parken und damit die Strafzinsen zu umgehen. Die Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee, die als erstes deutsches Finanzinstitut Strafzinsen auch von Privatanlegern verlangt, habe einen Trend gesetzt, ist der Vermögensverwalter überzeugt. Weitere Banken werden bald folgen: „In den kommenden zwölf Monaten setzt sich dieser Trend durch“.

  1. Langfristige Geldanlage bis zur Endfälligkeit

Des Weiteren eignen sich Anleihen laut von Storch für eine „Buy-and-hold“-Strategie. So können institutionelle Investoren ihre Anlage fristengerecht planen. Privatanlegern bieten Rentenanlagen eine auskömmliche Rendite - zumindest im Vergleich zum Sparbuch, Girokonto & Co.