In Kooperation mit iShares Privacon legt ETF-Dachfonds auf

Christian Bimüller von Blackrock

Christian Bimüller von Blackrock

Der Bonner Vermögensverwalter Privacon hat mit iShares als Produktpartner einen neuen ETF-Dachfonds auf den Markt gebracht, bei dem die Kosteneffizienz im Fokus steht. Angesichts geschätzter laufender Kosten von unter 1 Prozent pro Jahr (inklusive Zielfondskosten) spricht Privacon von einem Kostenniveau, das sonst nur Großanlegern vorbehalten ist.

Dazu nutzt der Fonds Faktor-ETFs cvon iShares, die durch systematisches Abbilden erfolgreicher Investmentstile eine dauerhafte Mehrrendite im Vergleich zum Markt ermöglichen sollen. Auf diese Weise will Privacon den Markt in jeder Fünf-Jahres-Periode nach Kosten um mindestens 1 Prozent jährlich schlagen.

Zugleich sollen die maximalen Kursrückschläge durch eine sogenannte regelbasierte Wertglättung um ein Drittel abgemildert werden. Hinter dem Begriff verbergen sich drei Verfahren: Zum einen durchlaufen die Faktor-ETFs eine Faktor-Rotation nach festgelegten Kriterien. So soll sichergestellt werden, dass die jedem Faktor zugrundeliegende Zyklik berücksichtigt wird.

Weiter werden die Faktor-ETFs mit einem trendfolgenden Handelssystem kombiniert, das quasi als Airbag bei massiven Marktrückschlägen dienen soll und dann zeitweilig die Barmittel-Quote im Fonds erhöht. Schließlich erfolgt ein Rebalancing über alle Faktor-ETFs hinweg, wodurch die ursprünglichen Investitionsquoten regelmäßig wieder hergestellt werden.

„Die zunehmende Zahl von Investoren, die faktorbasierte Strategien nutzen, reflektiert die Vorteile und die Vielseitigkeit dieses Ansatzes“, sagt Christian Bimüller, Vize-Präsident iShares Wealth Sales Deutschland bei Blackrock. „Wir freuen uns, in Privacon einen Partner gefunden zu haben, der seinen Kunden die Vorteile von Faktor-ETFS im Rahmen einer Dachfondslösung zugänglich macht.“