Infinus-Prozess

Der Insolvenzverwalter des Dresdner Finanzdienstleisters Future Business (Infinus), Bruno Kübler, hat seine Klage gegen die Ordensgemeinschaft der Armen Brüder in erster Instanz verloren. Vor dem Landgericht Düsseldorf hatte Kübler versucht, rund 5,5 Millionen Euro von der Ordensgemeinschaft einzuklagen. Seiner Meinung nach hatten die Armen Brüder ihre Investition zu Unrecht zurück bekommen – der Finanzdienstleister sei zum damaligen Zeitpunkt bereits überschuldet gewesen (Az. 10 O 308/15). [mehr]

Ein Millionenprozess gegen das Sozialwerk der Ordensgemeinschaft der Armen Brüder des Heiligen Franziskus startet am Dienstag vor dem Landgericht. Ein Insolvenzverwalter fordert 5,5 Millionen Euro von Sozialwerk. Dieses will notfalls durch alle Instanzen gehen. [mehr]

Anleger der Infinus AG hoffen, dass ihnen die Haftpflichtversicherungen des Unternehmens ihren erlittenen Verlust erstatten können. Ob die Versicherer aber tatsächlich an die Anleger zahlen müssen, ist noch immer offen und bedarf einer Einzelfallbetrachtung, erklärt Rechtsanwalt Matthias Kilian. [mehr]

Ein Jahr nach dem Beginn des Infinus-Prozesses ist kein Ende in Sicht. Geschädigte Anleger müssen bis auf weiteres auf ihr Geld warten, berichtet der Der Deutsche Finanzmarktschutz Verein (DFMS) und skizziert den bisherigen Verlauf des Mammut-Prozesses vor dem Landgericht Dresden. [mehr]

Mehr als zwei Jahre nach der Polizei-Razzia bei der Infinus-Gruppe hat sich jetzt erstmalig auch der Bundesgerichtshof zu den Verfahren gegen ehemalige Vermittler des Dresdner Unternehmens geäußert. Rechtsanwalt Nikolaus Sochurek erklärt, was das aktuelle Urteil für viele weitere Vermittler bedeutet. [mehr]

Vertriebsleiter Kewan Kadkhodai

Zweiter Chef sagt im Infinus-Prozess aus

Der zweite Infinus-Vorstand sagt aus: Die Informationsflüsse im Unternehmen seien an ihm vorbeigegangen, sagte Ex-Vertriebschef bei der Infinus-Gruppe Kewan Kadkhodai jetzt vor dem Landgericht Dresden. [mehr]