Initial Coin Offerings EU-Finanzaufsicht warnt vor Kryptowährungen

Münze der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin: Die EU-weit tätige Wertpapieraufsichtsbehörde warnt Anleger vor Risiken durch Initial Coin Offerings (ICOs). | © Pixabay

Münze der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin: Die EU-weit tätige Wertpapieraufsichtsbehörde warnt Anleger vor Risiken durch Initial Coin Offerings (ICOs). Foto: Pixabay

Die European Securities and Markets Authority (Esma) beobachtet derzeit eine rasante Zunahme so genannter Initial Coin Offerings (ICOs). Dieses unregulierte Crowdfunding der Emittenten von Kryptowährungen ist nach Angaben der Aufsichtsbehörde anfällig für Betrug und Geldwäsche.

Die Esma sieht die Gefahr, dass sich die von ICOs angesprochenen Privatinvestoren nicht des damit verbundenen hohen Risikos bewusst sind. So seien die Preise der digitalen Währungseinheiten sehr volatil. Im Extremfall stehe der Totalverlust der hochspekulativen Investments zu befürchten.

Außerdem besteht nach Angaben der Esma die Besorgnis, dass die bei den ICOs aktiven Unternehmen möglicherweise nicht den einschlägigen EU-Normen entsprechend verhalten. Dadurch könnten sich ihre Kunden nicht auf die auch hierzulande geltenden Anlegerschutzgesetze berufen.