Investieren oder verschenken Vermögensverwalter über 5 Möglichkeiten der Gold-Anlage

Marc-Oliver Lux, Geschäftsführer von Dr. Lux & Präuner in München

Marc-Oliver Lux, Geschäftsführer von Dr. Lux & Präuner in München

Münzen: Bereits die Könige von Lydien und später Alexander der Große, der als Erster sein Konterfei auf Goldmünzen prägen ließ, wussten von den Vorteilen der Goldmünzen. Anlagemünzen sind tatsächlich ihr Gewicht in Gold wert. Wichtig für Anleger ist, vor allem bekannte Münzen zu kaufen. Krügerrand, Maple Leaf, Philharmoniker, Nugget und Golden Eagle gehören dieser Kategorie an. Bekannte Münzen sind leichter wieder einzutauschen, in welcher Währung auch immer. Da bei kleinen Stückelungen unter einer halben Unze die Aufpreise gegenüber dem Goldwert schnell ansteigen, sollten vor allem die größeren Münzen bevorzugt werden.

Barren: Die höchste Dichte für das Speichern von Werten besitzt unter den gängigen Edelmetallen Gold. Goldbarren sind daher ein gutes Vehikel zum Lagern größerer Summen. Investoren sollten darauf achten, dass sie Barren von LBMA (London Bullion Market)-zertifizierten Goldscheideanstalten ins Depot nehmen. Bei diesen besteht die geringste Gefahr, Fälschungen zu erhalten. Zudem ist der Wiederverkauf einfacher. Es gibt auch Goldbarren mit lediglich einem Gramm Gewicht. Doch hier ist, wie bei kleinen Münzen, das Aufgeld extrem hoch. Wer unbedingt kleinere Losgrößen haben will, kann zu den sogenannten Tafelbarren greifen. Diese Tafeln mit 50 Ein-Gramm-Baren, die einzeln abgebrochen werden können, kosten jedoch nur wenig mehr als 50-Gramm-Barren.