Gold raus: Amerika liebt edle Tupper-Partys
Alles muss raus. Ob Geldnot, überfüllte Schmuckschatullen oder dicker Hals – die Amerikaner trennen sich verstärkt von ihrem Goldschmuck. Der neue Trend heißt Gold-Party.
Die Tupper-Party war gestern. In der Wirtschaftskrise entdecken Amerikaner plötzlich ihre Goldreserven, um sie auf Gold-Partys zu versilbern. Als „Rezessionsversion der Tupper-Partys“ bezeichnet die „Charleston Daily Mail“ den neuen Trend aus USA. Regelrechte Gold-Party-Organisierer verstärken ihn durch aggressive Werbung.
Und so funktioniert es: wie früher zum Besichtigen von Plastikschüsseln, finden sich auch hier zumeist Frauen in der Wohnung eines Gastgebers zusammen. Mit von der Gold-Partie ist ein Händler, der die Ware der Golden Girls begutachtet, Preise nennt und die Schätze gleich mitnimmt.
Das Geschäft boomt: Das in diesem Jahr gegründete Michiganer Unternehmen My Gold Party ist bereits in 28 US-Bundesstaaten vertreten. Der größte Online-Goldaufkäufer Cash4gold.com verzeichnet mehr als 25.000 Umsätze im Monat. Unter Exboyfriendjewelry.com handeln Kunden mit den Schmuckstücken, die ihnen ihre Ex-Schmuckstücke einst geschenkt haben. Dazu erzählen sie sich die passenden Geschichten. Pikant.
















Noch keine Kommentare vorhanden.
Kommentar schreiben