User-Highlights

Gold

 Gold

Die Krisenwährung im Höhenrausch: Sicherer Hafen oder der Beginn einer neuen Blase? News, Analysen und Expertenmeinungen.

Topnews

VGF Summit 2012 – Get together

 VGF Summit 2012

DER Fachkongress zum Markt der geschlossenen Fonds. Experten erläutern die aktuellen Herausforderungen in allen wichtigen Assetklassen, die Branchenregulierung sowie neue Trends im Vertrieb. Congress Center Frankfurt am Main, 7.-8. Februar 2012

DAS INVESTMENT Thema

DER FONDS
Natürlich gewinnen mit Rohstoff-Fonds
Die Rohstoff-Hausse geht weiter, wie Futures funktionieren und Rollgewinne richtig nutzen

>> zum Rohstoff-Flipbook

DER FONDS

DER FONDS
DER FONDS
Deutschlands erstes Fondsmagazin gibt's jetzt als PDF-Newsletter.
Lesen Sie alle zwei Wochen, welche Fonds auf die Kaufliste gehören.


>> kostenlos abonnieren

Bohren auf hoher See

Thunder-Horse: Bohren auf hoher See - wie Menschen aus dem Meeresgrund Öl fördern

Einfach wuchtig - Ölplattformen im Porträt

News

23.05.2012 10:44

Emerging Markets: Südafrika nach der Weltmeisterschaft

Es ist populär und politisch attraktiv, sportlichen Großereignissen einen hohen Wirtschaftsertrag...
23.05.2012 09:30

„Zufällige, fondsuntypische Entwicklungen können unsere Ratings nicht beeinflussen“

Die Rating-Agentur Telos hat eine neue Rating-Methode entwickelt. Dabei werden allein quantitative...
23.05.2012 09:09

Telos: AAA- für Julius Bär Bond Absolute Return

Die Rating-Agentur Telos vergibt die Note AAA- für den Rentenfonds Julius Bär Bond Absolute Return...

Assetklasse Mikrofinanz

Große Geschichten vom kleinen Kredit.

Große Geschichten vom kleinen Kredit.

30.05.2011 09:00
Rubrik: Alternative Investments

Das Goldene Dutzend: „Zwischen 2013 und 2015 steht Gold bei 8.000 Dollar“

James Turk, Chef und Gründer des Goldhändlers Goldmoney

Ganz schön mutig, was James Turk für den Goldpreis vorhersagt. 8.000 Dollar je Unze hält der Gründer und Chef des Goldhändlers Goldmoney in vier Jahren für machbar. In unserem Fragebogen hat er nicht alle Fragen beantwortet, die aber umso ausführlicher.

DAS INVESTMENT.com: Haben Sie eine persönliche Erinnerung an Ihre erste Begegnung mit Gold?

James Turk: Ja, als ich ein kleiner Junge war, haben meine Eltern mir von Gold- und Silbermünzen erzählt. Sie haben mir auch ein grundlegendes Verständnis von Geld vermittelt, vor allem die Bedeutung von stabilem Geld.

DAS INVESTMENT.com: Und wann haben Sie das erste Mal ein Investment in Gold schätzen gelernt?

Turk: Ich sehe Gold nicht als eine Investition. Gold ist Geld. Diese beiden Konzepte sind von Grund auf verschieden.

Bei einer Investition riskieren Sie Ihr Geld in der Hoffnung auf eine hohe Rendite. Geld, das nicht investiert wird, ist Ihre Liquidität, die Ihnen zur Verfügung steht, bis auch dieses Geld angelegt oder ausgegeben wird. Gold ist also keine Investition, weil es weder einen Cash-Flow erzeugt noch Vermögen kreiert. Der steigende Goldpreis spiegelt lediglich den Kaufkraftverlust einer Währung wider, in der dieser „Preis“ ausgedrückt wird. Gold dagegen schützt das eigene Vermögen – eine der wichtigsten Funktionen einer stabilen Währung.

Deutlich wird dies an einem Beispiel: Mit einer Unze Gold kann man heute noch genau so viel Erdöl kaufen wie vor 60 Jahren. Somit hat Gold in dieser Zeit nicht das eigene Vermögen gesteigert, sondern über all die Jahre ihre Kaufkraft erhalten. Wie bereits gesagt, eine der wichtigsten Eigenschaften einer stabilen Währung.

DAS INVESTMENT.com: Gilt Gold heute immer noch uneingeschränkt als Krisenwährung?

Turk: Mit Sicherheit, denn Gold hat kein Kontrahentenrisiko. Bei Sachanlagen hängt der Wert daher weder von irgendwelchen Versprechen noch von der finanziellen Leistungsfähigkeit bestimmter Personen ab.

DAS INVESTMENT.com: Glauben Sie, dass ältere Investoren aus der unmittelbaren Nachkriegsgeneration heute noch ein anderes Verhältnis zu Gold haben, als die derzeitige Generation von Investmentbankern?

Turk: Definitiv. Immerhin können sich ältere Generationen noch an die Währungsturbulenzen erinnern. Sie haben hautnah miterlebt wie das Papiergeld seinen Wert verlor. Jüngere Generationen dagegen haben so etwas noch nicht miterleben müssen, es sei denn, sie haben in den 1990ern in Jugoslawien oder kürzlich in Zimbabwe gelebt.

DAS INVESTMENT.com: Was müsste passieren, damit der Goldpreis einbricht?

Turk: Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass der Goldpreis zusammenbricht, solange die aktuellen Tendenzen unverändert bleiben. Aber dass Währungen wie der Dollar oder der Euro kollabieren und ihre Kaufkraft verlieren, dafür kann ich die unterschiedlichsten Gründe finden. Regierungen drucken neues Geld und Staaten müssen sich gegenseitig aus der Schuldenklemme helfen – das sind nur zwei der Gründe, die dafür sorgen, dass der Goldpreis im Vergleich zum Wert dieser beiden Währungen steigt.

DAS INVESTMENT.com: Rechnen Sie mit massiven Goldverkäufen von Zentralbanken?

Turk: In einem Interview mit der amerikanischen Finanzzeitung „Barron’s“ im Oktober 2003 – damals war der Goldpreis noch bei 350 Dollar je Feinunze – habe ich gesagt, dass wir zwischen 2013 und 2015 einen Goldpreis von 8.000 Dollar sehen werden. Diese Prognose vertrete ich noch heute, denn es gibt aus meiner Sicht keine Indikation, die meine Annahme widerlegt. Und für dieses Jahr rechne ich weiterhin damit, dass wir einen Goldpreis von 1.800 Dollar sehen werden.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar schreiben

* - Pflichtfeld



CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*