Jim Rogers mag kein neues Gold
Rohstoffinvestor Jim Rogers will vorerst keine neuen Silber- und Goldbestände zukaufen. Er bevorzugt Essen.
„Ich würde jetzt kein Gold oder Silber mehr zukaufen, stattdessen würde ich mehr Landwirtschaftsgüter kaufen“, sagte Rohstoffanleger Jim Rogers der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Ich mag es nicht, auf fahrende Busse aufzuspringen.“
Und der Gold-Bus ist durchaus flott unterwegs. Der Aufwärtstrend des Goldpreises hält inzwischen über eine Dekade an. Allein in den vergangenen zwölf Monaten stieg der Preis um fast 40 Prozent auf nunmehr 1.666 Dollar je Unze. Schuld sind die Angst vieler Investoren vor einem Zusammenbruch des weltweiten Schuldenbergs sowie der Geldschwall aus der amerikanischen Geld-Druckmaschine. Diese Gründe könnten den Goldpreis durchaus auch über 2.000 Dollar oder noch weiter heben, so Rogers.
Viel spannender findet der Investor dagegen die Story über knappes Essen. Landwirtschaft werde ein extrem aufregendes Thema, angesichts dessen, dass der globale Nahrungsmangel sich verschärft. In diesem Mangel wittert er Profitchancen: „Nennen Sie ein Landwirtschaftsprodukt, und ich sage, ich kaufe es.“


















AN anderer Leuts Elend Geldverdienen.
Investieren ja.....Milliardäre an die Leine.
Für die Landwirte eröffnet sich endlich ein konkurrierender Absatzkanal zur preisdrückerischen Lebensmittelindustrie und Überschüsse werden nun nicht mehr auf lokalen Märkt Afrikas zu Dumpingpreisen losgeschlagen.
FAZIT:Ich sehe kein ethisches Problem.
Warum
- gibt es Stilllegungsprämien für Flächen in der EU
- wird Weizen als Energieträger in EU und USA verfeuert
- werden Lebensmittel weltweit in Biosprit gewandelt
- werden manipulierte Saatmittel in armen Ländern durchgesetzt
- werden Millionen Liter Wein in Biosprit gewandelt
usw.
Bitte nachdenken und nicht nachquatschen!
Ein produktives Investment steigert hingegen die Erzeugung von Lebensmitteln...
p.s. ich habe noch nie in so etwas investiert und habe es nicht vor – es gibt andere Möglichkeiten.
Rogers tut nichts illegales, sondern nutzt nur die Möglichkeiten, die das System ihm anbietet. Man könnte also allenfalls letzteres anprangern.
@AliBaba: Rogers dürfte wohl ehrer Sie bemitleiden...wenn er Sie denn kennen würde ;-)
@André Köchling: Hungersnöte sind nicht selten hausgemacht, weil sich die Clans dort nicht einig werden und großteils noch vorsintflutlich gewirtschaftet wird ... seinerzeit waren Hungersnöte aber normal ! Die Natur regulierte sich noch selbst, daher gab es auch nicht die heutige exorbitante Überbevölkerung gerade in den Armenhäusern der Welt ! DIESE dürfte unseren Planeten mittelfristig ruinieren ! Es wäre also auch sehr viel sinnvoller, statt Lebensmittel Verhütungsmittel zu verteilen !
@Carsten & Schneider: Wenn der Kapitalismus überall und RICHTIG funktionieren würde, gäbe es diese ganzen Probleme garnicht, und man brauchte noch nicht einmal in Edelmetalle zu investieren, weil diese Absicherung nicht nötig wäre. Leider pfuschen diverse globalistische wie sozialistische Politbürokraten im System herum, um ihre persönlichen (Wahn)-Vorstellungen von einer "besseren Welt" zu indoktrinieren, mit den Folgen, die wir gerade erleben ! Hätten wir dagegen echten Kapitalismus, so würden sich automatisch auch die besten Währungen durchsetzen: Gold und Silber !
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