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Große Geschichten vom kleinen Kredit.

Große Geschichten vom kleinen Kredit.

05.08.2011 12:32
Rubrik: Alternative Investments

Jim Rogers mag kein neues Gold

Jim Rogers (Foto: Getty Images)

Rohstoffinvestor Jim Rogers will vorerst keine neuen Silber- und Goldbestände zukaufen. Er bevorzugt Essen.

„Ich würde jetzt kein Gold oder Silber mehr zukaufen, stattdessen würde ich mehr Landwirtschaftsgüter kaufen“, sagte Rohstoffanleger Jim Rogers der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Ich mag es nicht, auf fahrende Busse aufzuspringen.“

Und der Gold-Bus ist durchaus flott unterwegs. Der Aufwärtstrend des Goldpreises hält inzwischen über eine Dekade an. Allein in den vergangenen zwölf Monaten stieg der Preis um fast 40 Prozent auf nunmehr 1.666 Dollar je Unze. Schuld sind die Angst vieler Investoren vor einem Zusammenbruch des weltweiten Schuldenbergs sowie der Geldschwall aus der amerikanischen Geld-Druckmaschine. Diese Gründe könnten den Goldpreis durchaus auch über 2.000 Dollar oder noch weiter heben, so Rogers.

Viel spannender findet der Investor dagegen die Story über knappes Essen. Landwirtschaft werde ein extrem aufregendes Thema, angesichts dessen, dass der globale Nahrungsmangel sich verschärft. In diesem Mangel wittert er Profitchancen: „Nennen Sie ein Landwirtschaftsprodukt, und ich sage, ich kaufe es.“

Von: Andreas Scholz

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AliBaba, 05-08-11 14:13:
Zeigen Sie mir einen Knüppel und schlag Ihm damit seine Schädel ein. Was für ein zu bemitleidender Finanzidiot.
André Köchling, 05-08-11 14:33:
Na prima, das ist bei den aktuellen Hungersnöten ja eine super-nachhaltige Strategie
Carsten, 05-08-11 15:23:
Man kann davon halten, was man will... Man sollte sich bei solchen Investitionen nur darüber im Klaren sein, für wieviele Menschen in armen Ländern die Lebensmittel dadurch unerschwinglich werden! Da finde ich es moralisch richtiger, in Edelmetalle zu investieren...
Schneider, 05-08-11 16:20:
Mit Essen spielt man nicht. Zum Teufel mit ihm.

AN anderer Leuts Elend Geldverdienen.

Investieren ja.....Milliardäre an die Leine.
satcadir, 05-08-11 17:52:
Völlig logische Strategie. AB 70$/Barrel ist die Erzeugung von Treibstoffen aus Pflanzen billiger als aus Rohöl.
Für die Landwirte eröffnet sich endlich ein konkurrierender Absatzkanal zur preisdrückerischen Lebensmittelindustrie und Überschüsse werden nun nicht mehr auf lokalen Märkt Afrikas zu Dumpingpreisen losgeschlagen.
FAZIT:Ich sehe kein ethisches Problem.
ArnoNyhm, 05-08-11 18:23:
Widerlich -es sind genau solche *****löcher, die sich diebisch darüber freuen, wenn sie den Reispreis um 2 Euro das Kilo hochzocken können und denen es dabei vollkommen egal ist, wenn deshalb in der 3.Welt Menschen aus Hunger verrecken müssen!!!
mimus vitae, 05-08-11 21:43:
Zuerst einmal sollte klar sein, dass ein Investor nicht uneigennützig etwas veröffentlicht. Weiterhin sind nicht die Spekulanten schuld an der Situation – diese nutzen nur den ineffizienten Markt.
Warum
- gibt es Stilllegungsprämien für Flächen in der EU
- wird Weizen als Energieträger in EU und USA verfeuert
- werden Lebensmittel weltweit in Biosprit gewandelt
- werden manipulierte Saatmittel in armen Ländern durchgesetzt
- werden Millionen Liter Wein in Biosprit gewandelt
usw.
Bitte nachdenken und nicht nachquatschen!

Ein produktives Investment steigert hingegen die Erzeugung von Lebensmitteln...
p.s. ich habe noch nie in so etwas investiert und habe es nicht vor – es gibt andere Möglichkeiten.
Stefan, 05-08-11 21:58:
Wer in Aktien von Nahrungsmittelkonzernen spekuliert, fördert dadurch das Angebot und macht damit auf Dauer die Nahrungsmittel billiger. Selbst wer direkt in Nahrungsmittel spekuliert, treibt zwar mittelfristig die Preise, sorgt aber dafür, dass langfristig das Angebot durch die gestiegenen Preise ausgeweitet wird. Im Grunde gehts hier nicht nur um Spekulanten. Diese verstärken bloß einen Trend, der ohnehin unaufhaltsam ist. Mit den derzeitigen Kapazitäten ist die Weltbevölkerung schlichtweg nicht zu ernähren. Das Spekulanten-Gebashe ist also für die Katz. Offenbar glaubt die Masse tatsächlich, man bräuchte nur Spekulationen verbieten und schon bleiben die Preise wo sie sind. Das ist natürlich Schwachsinn. Verbiete Spekulationen und die Preise steigen zwar weniger dramatisch, dafür bleiben sie aber längerfristig auf hohem Niveau. Lass Spekulanten walten und sie treiben die Preise schneller, dafür kommt aber auch die Angebotsausweitung schneller und die Preise fallen dementsprechend wieder schneller in sich zusammen. So oder so...mit Moral hat das alles nichts zu tun.
Schlechtmensch, 06-08-11 00:56:
@Moral-Apostel:
Rogers tut nichts illegales, sondern nutzt nur die Möglichkeiten, die das System ihm anbietet. Man könnte also allenfalls letzteres anprangern.

@AliBaba: Rogers dürfte wohl ehrer Sie bemitleiden...wenn er Sie denn kennen würde ;-)

@André Köchling: Hungersnöte sind nicht selten hausgemacht, weil sich die Clans dort nicht einig werden und großteils noch vorsintflutlich gewirtschaftet wird ... seinerzeit waren Hungersnöte aber normal ! Die Natur regulierte sich noch selbst, daher gab es auch nicht die heutige exorbitante Überbevölkerung gerade in den Armenhäusern der Welt ! DIESE dürfte unseren Planeten mittelfristig ruinieren ! Es wäre also auch sehr viel sinnvoller, statt Lebensmittel Verhütungsmittel zu verteilen !

@Carsten & Schneider: Wenn der Kapitalismus überall und RICHTIG funktionieren würde, gäbe es diese ganzen Probleme garnicht, und man brauchte noch nicht einmal in Edelmetalle zu investieren, weil diese Absicherung nicht nötig wäre. Leider pfuschen diverse globalistische wie sozialistische Politbürokraten im System herum, um ihre persönlichen (Wahn)-Vorstellungen von einer "besseren Welt" zu indoktrinieren, mit den Folgen, die wir gerade erleben ! Hätten wir dagegen echten Kapitalismus, so würden sich automatisch auch die besten Währungen durchsetzen: Gold und Silber !
Bronki, 06-08-11 07:47:
Wenn man von der FED und ihrer Meute gut entlohnt wird,lässt man jedes Geschwafel ab(siehe Politschwachsinnige)!!!!

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