DB X-Trackers bringt ETF auf neu gerollten Rohstoffindex
Die ETF-Tochter der Deutschen Bank, DB X-Trackers, hat sich den Dow Jones UBS-Index vorgenommen, ihm eine neue Roll-Technik verpassen lassen und ihn nun als Indexfonds (Exchange Traded Fund, ETF) auf den Markt gebracht. Wobei der Index unter einem früheren Namen viel bekannter ist.
Mit dem DB Commodity Booster DJ-UBSCI ETF (WKN: DBX0CZ) lässt DB X-Trackers einen weiteren Rohstoff-ETF an der Deutschen Börse notieren. Grundlage ist der Dow Jones UBS-Index, der bis vor kurzem noch den Namen Dow Jones AIG trug und als eine der wichtigsten Benchmarks im Rohstoffsegment gilt.
Allerdings kopiert der ETF-Anbieter nicht den Originalindex sondern eine von der Deutschen Bank nach der „Optimum-Yield-Methode“ abgewandelte Version. Der Hintergrund: Rohstoff-Indizes enthalten nicht die Rohstoffpreise vom Warenmarkt sondern die besser investierbaren Future-Preise vom Terminmarkt. Wird beim Deutsche-Bank-Index ein Future auf einen Rohstoff fällig, kauft die Deutsche Bank nicht einfach den nächstfälligen Future. Vielmehr wählt sie aus allen verfügbaren den günstigsten aus, um die berüchtigten Rollverluste zu vermeiden. Die treten auf, wenn ein Future mit längerer Laufzeit deutlich teurer ist als ein gerade fällig gewordener (Contango-Situation).













Sie liefern sehr informative Angaben zu ETF's. Mein Kompliment.
MfG Gerhard Bergauer
Kommentar schreiben