Börsenstrategie: Slowfox statt Pogo
Keine noch so negative Schlagzeile scheint derzeit die gute Stimmung an den Börsen trüben zu können. Griechenland pleite, neue Milliardenverluste bei Gewerbeimmobilien? Alles kein Thema, alles beherrschbar. Wer es jedoch jetzt mit Pogo statt mit Slowfox versucht, hat schon so gut wie verloren.
Angst erzeugt in diesen Tagen höchstens der Gedanke, nach 2009 schon zum zweiten Mal bei einem sich abzeichnenden Aufschwung nicht dabei zu sein. Ein Klima, das größere Rückschläge geradezu herausfordert. Die Frage ist nur, wann sie kommen und in welchem Ausmaß.
Wie sollen Anleger in einem solchen Umfeld agieren? Alles verkaufen, auf Nummer Sicher gehen? Oder – wie es einst Chuck Prince, Ex-Chef der amerikanischen Citigroup, formulierte – weitertanzen, solange die Musik spielt?
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Ersteres ist schon deshalb keine Alternative, weil Sicherheit seit der Finanzkrise als höchst trügerischer Begriff gilt. Zudem gibt es trotz der wieder zunehmenden Sorglosigkeit nach wie vor gute Argumente, die für Aktien sprechen: moderate Bewertungen, hohe Dividendenrenditen, unterinvestierte Großanleger.
Tanzen Sie also, aber achten Sie darauf, dass Sie Ihre Bewegungen jederzeit unter Kontrolle behalten: Wer es jetzt statt mit Slowfox mit Pogo versucht, hat schon so gut wie verloren.
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