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09.04.2010 12:59
Rubrik: Fonds

Wettkampf der Systeme

Egon Wachtendorf

DER-FONDS-Chefredakteur Egon Wachtendorf über Fondsbanken und Investmentkonten.

Das klassische Investmentkonto, viele Jahre lang der sinnvollste Aufbewahrungsort für Fondsanteile, ist tot. Seinen Platz eingenommen haben spezielle Fondsbanken, die Anteile unterschiedlichster Anbieter bündeln und damit durchaus einen Mehrwert bieten. Weiterer Vorteil: Erfahrene Anleger bekommen dort erheblich häufiger 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag als bei konkurrierenden Direktbanken. Diese wiederum sind unverzichtbar, wenn außer Fonds auch ETFs oder Zertifikate ins Portfolio sollen.

Es gibt also gute Argumente, bei der Wahl der depotführenden Stelle zweigleisig zu fahren – zumal viele Vermittler ab einer bestimmten Größenordnung für die von ihnen betreuten Fondsbankenkunden die Kontoführungsgebühren übernehmen.

###BOX_6###

Im Lager der Fondsbanken selbst jedoch bedarf es einer Grundsatzentscheidung: Ist ein Anleger bereit, für jeden Kauf und Verkauf eine Gebühr zu akzeptieren oder nicht? Die Allianz-GI-Tochter Fondsdepot Bank – seit Anfang April mit einem neuen Gebührenmodell am Markt – rühmt sich, die einzige unabhängige Fondsplattform ohne solche Gebühr zu sein. Für Anleger, die häufig oder in vielen kleineren Schritten handeln, durchaus ein Entscheidungskriterium.

Von: Egon Wachtendorf

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Eduard Mittermaier, 01-09-10 22:36:
Guten Tag Herr Wachtendorf!

Der Artikel ist zielführend. Aber vergleichen Sie dazu mal auch die Frankfurter Fondsbank. Besonders unterscheiden Sich die Inhalte der dargestellten Depotdaten!

Mit freundlichen Grüssen

Eduard Mittermaier

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