Feri-Studie: Offene Immobilienfonds meistern die Krise
Während sich die Kurse mancher Asset-Klassen nur langsam von den Verwerfungen der Finanzkrise erholen, werden offene Immobilienfonds 2009 eine durchschnittliche Rendite von 3,5 Prozent erzielen. Das prognostizieren Immobilien-Experten der Rating-Agentur Feri. Die einzelnen Fonds dürften sich dabei in einer Spanne von zwei bis fünf Prozent bewegen.
„Wir gehen davon aus, dass es nicht zu größeren Abwertungen der Immobilenportfolios der Fonds kommen wird“, sagt Wolfgang Kubatzki, Immobilienleiter bei Feri. Wie eine von der Agentur durchgeführte Untersuchung unter 33 Fonds ergab, wirken sich die weltweit gesunkenen Immobilienpreise nur gedämpft und mit Verzögerung auf die Bewertung der Fondsimmobilien und damit auf die Wertentwicklung der Fonds aus. So schlägt sich laut Feri eine Änderung der Immobilienpreise im Durchschnitt nur in jedem vierten Fall in einer Änderung der Verkehrswerte von Fondsimmobilien nieder.
Auch die aktuellen Abschläge beim Börsenhandel mit Anteilen derjenigen Fonds, die vorübergehend die Anteilsrücknahmen eingestellt haben (DAS INVESTMENT.com berichtete), betrachtet der Immobilienexperte nicht als Anzeichen für einen Abwertungsbedarf.
„Im Vergleich zu anderen Anlageklassen zeigen die offenen Immobilienfonds eine bemerkenswerte Robustheit in Krisenzeiten“, betont Kubatzki. Über die vergangenen zehn Jahre gesehen schlagen offene Immobilienfonds hinsichtlich der Performance deutlich europäische Aktien und liegen mit Rentenpapieren gleich auf. Dabei ist die Volatilität der offenen Immobilienfonds vergleichsweise niedrig. „Die durchschnittliche Rendite der Immobilienfonds lag im Zeitraum auch immer über der Inflationsrate“, so Kubatzki weiter.






















Noch keine Kommentare vorhanden.
Kommentar schreiben