1999 bis 2009: Renten schlagen Aktien
Wer sein Geld vor einem Jahr einem internationalen oder europäischen Rentenfonds anvertraut hat, kann sich über eine hübsche Jahresrendite freuen. Auch langfristig liegen Rentenfonds-Investoren im Plus. Ein böses Erwachen hatten dagegen Anleger, die im Juni 1999 in Aktienfonds investierten: Fast ein Drittel ihres Kapitals ist weg. Mit einer Ausnahme.
In den vergangenen zwölf Monaten erzielten Rentenfonds, die ihr Vermögen in internationale und auf Euro lautende Papiere mit einer langen Restlaufzeit anlegen, eine Jahresrendite von im Schnitt 8,5 bis 9 Prozent. Langfristig sind Anleger am besten mit den Euro-Langläufer-Rentenfonds gefahren: In den letzten zehn Jahren konnten sie ihr Vermögen um rund 50 Prozent vergrößern. Das entspricht einer jährlichen Rendite von 4,2 Prozent.
Bei Euro-Rentenfonds mit Papieren mittlerer Laufzeit brachte die Investition über zehn Jahre im Schnitt ein Plus von 3,6 Prozent pro Jahr. Dies geht aus der aktuellen Statistik des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) hervor.
Ganz anders bei Aktienfonds: Wer sein Geld in Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland steckte, verlor über zehn Jahre rund 12 Prozent seines Vermögens. Bei internationalen Aktienfonds betragen die Zehn-Jahres-Verluste sogar rund 27 Prozent. Trotz einer negativen Performance von knapp 30 Prozent auf Jahressicht schnitten die Schwellenmarktfonds langfristig außerordentlich gut ab: In den letzten zehn Jahren verzeichneten sie eine Wertsteigerung von 65,5 Prozent.






















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