Umfrage zu Investmentfonds: Wissenslücken bei Hausbank-Kunden
Nur die wenigsten Deutschen kennen sich mit Investmentfonds aus. Dies gilt insbesondere für Anleger, die sich ausschließlich von ihrer Hausbank beraten lassen. Besserverdiener hingegen sind sowohl für Ratschläge unabhängiger Finanzdienstleister als auch für Fondsanlagen offen.
Nur die wenigsten Privatanleger kennen sich im Fondsmarkt aus. Knapp die Hälfte (48,5 Prozent) kann auf Nachfrage keinen einzigen Typ von Investmentfonds nennen. Was ein Aktien-, ein Renten- oder ein Immobilienfonds ist, wissen jeweils rund 13 Prozent der Befragten. Noch mehr Unwissenheit herrscht bei spezielleren Fondsarten wie Hedgefonds.
Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Forsa-Institut im Auftrag der Vermögensverwaltung Euro Switch durchgeführt hat. Dabei wurden 1.000 Bundesbürger befragt.
In der Gehaltsklasse bis 1.500 Euro weiß nur einer von 20 Befragten, was Aktien- oder Rentenfonds sind. In der Gehaltsklasse darüber ist es jeder Zehnte, unter den Besserverdienenden (Haushaltseinkommen von über 3.000 Euro) immerhin jeder Fünfte.
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Besonders groß sind die Wissenslücken und Berührungsängste gegenüber Investmentfonds unter den Anlegern, die sich ausschließlich von ihrer Hausbank beraten lassen: 80 Prozent von ihnen legen ihr Geld lieber auf das Sparbuch an.
Gutverdienende 30- his 44-Jährige wenden sich häufig an unabhängige Berater
Mit einem höheren Bildungsabschluss und steigendem Einkommen wächst auch die Bereitschaft, sich eigenständig in der Fachpresse, im Internet und bei unabhängigen Finanzdienstleistern zu informieren. Vor allem Menschen, die gut verdienen und zwischen 30 und 44 Jahre alt sind, informieren sich gut und wenden sich neben ihrer Hausbank auch an unabhängige Finanzberater. Von dieser Gruppe so genannter „Moderner Entscheider” würden fast 60 Prozent ihr Geld in Investmentfonds anlegen.






















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