Neuer Lombard-Odier-Fonds: Demografie-Krise als Chance
Für die einen ist es eine Krise, für die anderen ein vielversprechender Markt. Der Schweizer Vermögensverwalter Lombard Odier nimmt die zunehmende Überalterung der Gesellschaft zum Anlass, um einen neuen Fonds aufzulegen.
Ihren neuen Demografie-Fonds hat die Gesellschaft nach der Babyboom-Generation benannt, die jetzt allmählich über 60 Jahre alt wird. „Diese Generation, auch bekannt unter der Bezeichnung „Golden Age“, gibt einen steigenden Anteil ihres Einkommens für ein aktives Leben und Gesundheit im Alter aus und wird im Jahr 2050 aus mehr als 2 Milliarden Menschen bestehen“, so Lombard Odier.
Der LO Funds - Golden Age (WKN 213725) investiert in Unternehmen, die von den zunehmenden demografischen Veränderungen am stärksten profitieren werden. Dazu zählen insbesondere Firmen, die im Gesundheitswesen tätig sind.
„Der Bedarf an ausgereiften Technologien, wie Hüftprothesen und Herzschrittmachern wird zunehmen“, meint Aziz Nahas, Fondsmanager und Leiter Aktienanlagen bei Lombard Odier. Darüber hinaus werden die Fortschritte in der Technologie und der Molekularbiologie es ermöglichen, dass das Auftreten der mit dem Alterungsprozess einhergehenden degenerativen Erkrankungen hinausgeschoben werden kann.
So entfallen mehr als 47 Prozent des Fondsvermögens auf Unternehmen, die sich auf Technologien und Dienstleistungen im Gesundheitsbereich fokussieren. Weitere knapp 22 Prozent legt der Fondsmanager in Pharma-Titeln an. Auch Biotechnologien sind mit einem Anteil von 15 Prozent im Portfolio vertreten. Insgesamt kann das Portfolio zwischen 35 und 60 Positionen enthalten.






















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