Silber-ETCs: Zufrieden mit dem Zweitbesten

Happy mit Silber. Die ungarische Schwimmerin
Zsuzsanna Jakabos freut sich diebisch über
den zweiten Paltz über 200 Meter Schmetterling
bei den Europameisterschaften 2010 in
ihrer Heimat.
Der Goldpreis steigt und steigt und steigt – und mit ihm ETFs, die Anleger am Höhenflug des gelben Metalls beteiligen. Silber schimmert zwar nicht so hell, bietet aber derzeit mindestens ebenso gute Chancen.
Für Schwarzseher ist Gold der Klassiker, natürlich. Wer den totalen Crash des Finanzsystems fürchtet oder sich vor einer erwarteten Hyperinflation schützen will, deckt sich jetzt mit physischen Goldbarren und -münzen ein. Wer lediglich von der Hysterie profitieren will, ordert Gold-Zertifikate oder -ETFs.
Zumindest die Protagonisten des letztgenannten Lagers sollten jedoch ihren Horizont etwas erweitern. Denn während der Goldpreis bereits eine enorme Höhe erreicht hat, hinkt der kleine Bruder Silber noch deutlich hinterher.
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Schlüssel für diese Rechnung ist unter anderem die Gold-Silber-Ratio. Sie lag über Jahrhunderte zwischen 15 und 20. Um so viel war Gold immer teurer als Silber. Jetzt liegt der Quotient bei 60,5.
Allein wenn die Ratio an den oberen Rand der historischen Bandbreite zurückkehrt, müsste sich der Silberpreis verdreifachen – ohne dass Gold auch nur einen Cent teurer wird. Das ist der Stoff, aus dem Aufholjagden entstehen.
Weil echte ETFs auf Silber in Deutschland rechtlich nicht möglich sind, bleibt nur der Umweg über einen ETC, beispielsweise von ETF-Securities (WKN: A0N62F).
Der ist zwar rechtlich gesehen nur eine Anleihe. Aber: ETF-Securities lässt den genauen Gegenwert in Silberbarren in einem Zentraltresor in London lagern. Man weiß ja nie.






















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