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17.01.2011 14:38
Rubrik: Fonds

Studie: Immobilienfonds werden immer unbeliebter

Quelle: Fotolia

Wenn es um Aktienfonds geht, zeigen sich Berater zufrieden mit der aktuellen Entwicklung und blicken optimistisch in die Zukunft. Immobilienfonds hingegen steuern nach Meinung der meisten Berater auf eine Absatzkrise zu.

Dies geht aus der aktuellen Umfrage unter 350 Anlageberatern hervor, die von TNS Infratest im Auftrag von Robeco Deutschland durchgeführt wurde.

Die Zeiten, als noch mehr als die Hälfte der befragten Berater zufrieden mit der Absatzlage bei den offenen Immobilienfonds war und auch optimistisch in die Zukunft blickte, sind vorbei. Mit den jüngsten Fondsschließungen und Regulierungsdiskussionen ging auch das Anlegerinteresse an der gesamten Anlageklasse zurück, meinen die Umfrageteilnehmer. Lediglich 35 Prozent von ihnen beurteilten im 4. Quartal den Absatz von Immobilienfonds als gut. Im Vorquartal waren es immerhin noch 13 Prozent mehr.

Die Aussichten für die Absatzlage bleiben ebenfalls getrübt: Nur noch ein Viertel der Befragten (25 Prozent) rechnet für das nächste Halbjahr mit steigenden Absätzen. Verglichen mit dem Vorquartal ist das ein deutlicher Rückgang um ebenfalls 13 Prozent.

Der Absatz von Geldmarktfonds bleibt ebenfalls zurückhaltend. Aktuell beurteilen 13 Prozent der Berater die Absatzlage bei Geldmarktfonds als gut. Das ist 1 Prozent weniger als im dritten Quartal 2010. Im Vergleich zum Vorquartal rechnen nur noch 5 Prozent der Anlageberater mit steigenden Absätzen in den nächsten sechs Monaten – im dritten Quartal hatten noch 9 Prozent der Befragten eine positive Absatzentwicklung erwartet.

Ganz anders bei den Aktienfonds, die sich von ihrem Tief 2009 erholt haben. Im ersten Quartal 2009 meldeten nur 2 Prozent der Befragten gute Absätze von Aktienfonds – aktuell sind es wieder 20 Prozent. Zudem blicken zum Jahresanfang 56 Prozent der Berater positiv in das neue Anlagejahr – das sind 11 Prozent mehr als im dritten Quartal 2010.

Von: Svetlana Kerschner

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Bettina Müller, 27-01-11 08:47:
Die Studie von der Sie sprechen ist wohl weniger aktuell als schon eine alte Kamelle.

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