Lipper-Gewinner LBBW Asset Management: Faible für Europa
Die Europa-Aktien- und Rentenfonds von LBBW Asset Management landen regelmäßig auf Platz 1 bei den Lipper Fund Awards. Vor allem für Dividendenfonds könnte auch 2011 ein Rekordjahr werden.
Griechische Tragödie, Rettungspaket für den Euro, Politikerzwist – Auswirkungen hatten die Turbulenzen der europäischen Wirtschaftspolitik auch auf die Kapitalmärkte. Doch Bernd Fernow, Aktienmarktstratege bei der Landesbank Baden- Württemberg (LBBW), meint, dass sich in Europa die Auftriebskräfte wieder durchsetzen: „Dafür sorgen unter anderem der gefundene Steuerkompromiss in den USA, das weiterhin robuste Wirtschaftswachstum in China und immer noch niedrige Zinsen im Euroraum, wodurch sich Unternehmen günstig finanzieren können.“
Investoren wittern deshalb Morgenluft – was jetzt aber zählt, ist nicht die Gießkannenmethode, sondern kluge Einzeltitelauswahl. Die Landesbank-Tochter LBBW Asset Management stellt dies seit Jahren unter Beweis und ist mit ihren europaweit agierenden Aktien- und Rentenfonds auf Auszeichnungen des Analysehauses Lipper abonniert. So auch 2011: Wie in den Vorjahren sind es wieder die Flaggschiffe LBBW Dividenden Strategie Euroland R (WKN: 978 041) und LBBW Renten Euro Flex (976 696, bis Juni 2010: BWI-Rent D), die mit ersten Preisen glänzen.
Stockpicker im Vorteil
Manager des LBBW Dividenden Strategie Euroland R ist Berndt Maisch, der den Fonds bereits seit elf Jahren erfolgreich durch die Hochs und Tiefs der Märkte steuert. Er weiß: „Gerade im extremen Umfeld der Finanzkrise konnten aktiv gemanagte Fonds klar ihren Vorteil ausspielen.“ So hat Maisch etwa Finanzwerte rechtzeitig im Portfolio reduziert. Trotz seines Optimismus für europäische Aktien (siehe Interview) ist der Fondsmanager weiter skeptisch gegenüber Bankaktien.
Verglichen mit ihrem Anteil am europäischen Aktienmarktindex Euro Stoxx 50 hält er diese Papiere derzeit deutlich untergewichtet. Der Grund: „Noch hat die Erhöhung der Kernkapitalquoten bei den meisten Banken Priorität gegenüber Dividendenzahlungen“, so Maisch. Er setzt auf den stabilisierenden Effekt von Dividenden, da diese im Gegensatz zum stark schwankenden Performancebeitrag der Kursgewinne einen besser abschätzbaren Beitrag zur Rendite liefern.























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