Lipper-Gewinner LGT Capital Management: Fürstlich investieren
LGT Capital Management verwaltet unter anderem das Vermögen der Liechtensteiner Fürstenfamilie. Nach dem von Lipper prämierten Strategie-Ansatz können nun auch Privatanleger über Fonds der Gesellschaft investieren.
Stolze 13,8 Milliarden Euro legten Anleger im vergangenen Jahr in Mischfonds an – mehr als in jede andere Fondskategorie. Das verwundert angesichts der Finanzkrise kaum: Ein Portfolio erfolgreich zu verwalten fordert Privatanlegern schon in ruhigen Marktphasen reichlich Zeit und Know-how ab.
Da bieten sich als Alternative Mischfonds an, die auch als vermögens-verwaltende Fonds bezeichnet werden. Die LGT Capital Management bezeichnet sie als Strategie-fonds und bietet diese in vier Varianten mit drei Währungs-tranchen (Schweizer Franken, Euro, Dollar) an. Der Erfolg der Fondsreihe kann sich sehen lassen: So gewann neben dem LGT Multi Manager Bond Emerging Markets (WKN: A0L D7E) erneut der LGT Strategy 3 Years (964 810) das begehrte Lipper-Zertifikat, ebenso der LGT Strategy 4 Years (964 812).
„Unsere LGT Strategiefonds sind so strukturiert, dass nach einem rollierenden Anlagehorizont von zwei bis fünf Jahren jeweils mit großer Wahrscheinlichkeit positive Erträge zu erwarten sind“, erläutert Fondsmanager Marcel Schnyder den auch als Shortfall-Strategie bezeichneten Ansatz. Diese Strategie setzt er um, indem er etwa Aktien mit hoher Wertsteigerung verkauft und die freigewordene Liquidität für Käufe unterbewerteter Titel nutzt.
Von Lipper ausgezeichnete Anlagestrategie
Vorwiegend setzt Schnyder dabei auf Einzeltitel, doch auch Fonds gehören zum Anlageuniversum aus Geldmarktpapieren, Aktien, Anleihen und Rohstoffen. Die Titelauswahl nimmt Fondsmanager Schnyder unter anderem anhand des Behavioural- Finance-Ansatzes vor, bei dem nicht nur die Frage nach der Attraktivität des Titels, sondern auch die Frage nach dem optimalen Einstiegszeitpunkt eine zentrale Rolle spielt.
Damit agiert Schnyder bevorzugt antizyklisch und erhöhte beispielsweise ab März 2009 mit Erfolg die Aktienquote – zu einem Zeitpunkt, den viele Mitbewerber für noch zu früh hielten.























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