Crashtest: Acht Fonds für asiatische Immobilienaktien
Der jüngste Einbruch an den Weltbörsen hat die 2009 einsetzende Erholung bei asiatischen Immobilienaktien erst einmal wieder zum Stehen gebracht – trotz teilweise nach wie vor sehr günstiger Bewertungen
Warum dieser Markt jetzt interessant ist
Adam Osborn, Manager des Schroder Asia Pacific Property
Der August war ein düsterer Monat für die globalen Aktienmärkte und damit auch für Immobilienaktien. Weil derzeit alles andere als sicher ist, in welche Richtung sich die Weltwirtschaft 2012 bewegt, sollten Anleger weiter Unternehmen mit soliden Bilanzen vorziehen.
Dazu gehören zum Beispiel Immobilienaktien aus Hongkong, die der Markt mit zum Teil attraktiven Abschlägen auf ihren inneren Wert handelt. Zwar ist der asiatische Immobilienmarkt nicht immun gegen die Geschehnisse im Westen. In den meisten Sektoren sind jedoch die Mieten und Immobilienwerte durch ein mangelndes Neuangebot und die anhaltend niedrigen Zinsen geschützt.
Daher nutzen wir den jüngsten Kursrutsch, um unsere bevorzugten Sektoren höher zu gewichten. Bei Gewerbegebieten etwa sehen wir außer in Hongkong auch in Singapur gute Chancen. Bei Wohnobjekten und in Japan und Australien agieren wir dagegen derzeit eher vorsichtig.
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